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Was bietet die Überbrückungshilfe IV?

Inzwischen können Unternehmen die neue Überbrückungshilfe IV zum Ausgleich für Belastungen durch die Corona-Krise erhalten, die seit Jahresbeginn 2022 entstanden sind. Für den Förderzeitraum 1. Januar bis 31. März 2022 sind "prüfende Dritte" (etwa Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) berechtigt, über die Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de bis Ende April 2022 entsprechende Anträge zu stellen.

Die Förderbedingungen haben sich gegenüber der Überbrückungshilfe III Plus kaum verändert.

Neu ist unter anderem, dass die Überbrückungshilfe IV einen vereinfachten Zugang zum Eigenkapitalzuschuss bietet und den Fördersatz bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent auf maximal 90 Prozent (vorher 100 Prozent) der Fixkosten senkt. Dies hatte der Bundesrechnungshof angemahnt.

Zudem wurden branchenspezifische Sonderregelungen angepasst und die Förderung für Hygienemaßnahmen erweitert. So sind Kosten, die durch die Kontrolle der Einhaltung von Impf- und Testvorschriften (etwa 2G, 2G+, 3G) entstehen, anrechenbar.

Darüberhinaus können Unternehmen, die wegen Unwirtschaftlichkeit infolge von Corona-Regeln im Zeitraum 1. bis 31. Januar 2022 freiwillig schließen, Anträge stellen – ebenso wie junge Unternehmen, die bis zum 30. September 2021 gegründet wurden.