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Was gilt wo im Einzelhandel?

Bekleidungs-Einzelhandel ohne Kunden

Der Einzelhandel mit Kleidung musste in der Corona-Pandemie deutlich einbüßen

© Csondy / E+ /Getty Images

Die vierte Covid-19-Welle hat Deutschland mit voller Härte getroffen. Welche Regelungen haben die Bundesländer erlassen, um den weiteren Anstieg an Neuinfektionen zu bremsen? Wir haben den aktuell ermittelbaren Stand ohne Anspruch auf Vollständigkeit für Sie zusammengetragen – mit den Links zu den einschlägigen Länderverordnungen.

Bund

Ende der epidemiologischen Lage nationaler Tragweite am 25. November 2021 /
Neufassung Infektionsschutzgesetz beschlossen

gültig seit

24. November 2021
Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

allgemein

Basismaßnahmen bis 19. März 2022, keine flächendeckenden Betriebsschließungen mehr möglich

3G / 2G -Regeln

Hospitalisierungsinzidenz bestimmt Maßnahmen (MPK-Beschluss vom 18. November 2021):
ab 3 -> 2G  für viele freizeitorientierte Bereiche
ab 6 -> 2G+ , vor allem für Orte mit hohem Infektionsrisiko
ab 9 -> Länderöffnungsklausel 

Einzelhandel

2G im Einzelhandel außer in Geschäften des täglichen Bedarfs

Ausnahmen "täglicher Bedarf"

Orientierung an Bundesnotbremse

Kontrolle

Kontrollen möglichst per App.
Anmerkung: Alternativ zum QR-Code gibt es online / in Apotheken eine "Immunkarte"

Sonstiges

3G-Regel am Arbeitsplatz
Home Office-"Pflicht"

Baden-Württemberg

 Corona-Verordnung

Verordnung Baden-Württemberg

Übersicht zum Download

gültig seit

4. Dezember 2021

allgemein

vierstufiges Warnsystem auf Grundlage der Hospitalisierungsrate
Basissufe
Warnstufe (ab 1,5)
Alarmstufe I  (ab 3)
Alarmstufe II (ab 6 beziehungsweise ab 450 mit Covid-Kranken belegten Intensivbetten)

3G / 2G -Regeln

In der Alarmstufe II gilt in vielen Einrichtungen 2G+, auch geimpfte und genesene Personen müssen einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen

Einzelhandel 2G im EH (außer Grundversorgung)

2G, außer in Geschäften des täglichen Bedarfs

Welche Geschäfte zählen zum  "täglichen Bedarf"?

  • Apotheken
  • Ausgabestellen der Tafeln
  • Babyfachmärkte
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baumschulen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Drogerien
  • Futtermittelmärkte
  • Gartenmärkte
  • Gärtnereien
  • Getränkemärkte
  • Hörgeräteakustiker
  • Konditoreien
  • Lebensmittelhandel (Supermärkte) einschließlich der Direktvermarktung (Hofläden), Metzgereien, mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse
  • Optiker
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Poststellen und Paketdienste
  • Reformhäuser
  • Raiffeisenmärkte
  • Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr
  • Reinigungen
  • Sanitätshäuser
  • Stellen des Zeitschriften- und Zeitungsverkaufs
  • Tankstellen,
  • Tierbedarfsmärkte,
  • Verkaufsstellen  für Weihnachtsbäume
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte und Abhol- und Lieferangebote

Zuordnung anhand des Sortiments

Einzelhändler mit Mischsortimenten werden dann der Grundversorgung zugeordnet, wenn mit Sortimenten, die der Grundversorgung der Bevölkerung dienen, mindestens 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaft wird. Hierbei ist der Jahresumsatz von 2020 anzusetzen.

Kontrolle

QR-Code nötig (digital / Papier), elektronische Überprüfung auf Echtheit und Abgleich mit Ausweisdokument

Sonstiges

Betreiber, Anbieter und Veranstalter sind verpflichtet, Test-, Genesenen und Impfnachweise zu kontrollieren: Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App geprüft werden.

Bayern

Corona-Verordnung

Bayerische Corona-Verordnung

gültig seit

4. Dezember 2021

allgemein

Stufenkonzept  (Grün, Gelb, Rot)
Inzidenz > 1.000 = regionaler Hotspot-Lockdown
Stufe Rot seit 9. November 2021
Katastrophenfall am 11. November 2021 ausgerufen

3G / 2G -Regeln

  • 2G in Gastronomie (innen/außen),
  • keine Zuschauer mehr bei großen überregionalen Sportveranstaltungen,
  • weitergehende Regelungen in Hotspots (unter anderem Schließung der Gastronomie, Beherbergung, Freizeiteinrichtungen)

Einzelhandel

ab 8. Dezember 2021: 2G im Einzelhandel mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs
In Bayern zählen nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Bayern vom 17. Dezember 2021 auch Spielwarenläden zum täglichen Bedarf.
Nach einem weiteren Beschluss des VGH Bayern vom 29. Dezember zählen auch Bekleidungsgeschäfte zum täglichen Bedarf.

Zutritts-
beschränkung

Pro Kunde müssen zehn Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen, in Lockdown-Regionen sind es  20 Quadratmeter

Welche Geschäfte zählen zum "täglichen Bedarf"?

  • Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Bekleidungsgeschäfte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen,
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf)
  • Schuhgeschäfte
  • Einzelhandel mit Spielwaren
  • Großhandel

Masken

ab Stufe Gelb: FFP2-Pflicht 

Berlin

Corona-Verordnung

Berliner Corona-Verordnung

gültig ab

27. November 2021
8. Dezember 2021

3G / 2G -Regeln

2G für

  • Restaurants (außer im Außenbereich),
  • Kinos,
  • Theater,
  • körpernahe Dienstleistungen (Friseure et cetera)
  • Großveranstaltungen ab 2.000 Teilnehmer

Weihnachtsmärkte mit 2G-Option / Kinder unter 18 Jahren sind ausgenommen

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs
In Läden bis 100 Quadratmeter Verkaufsfläche muss die Einhaltung von 2G bei den Kunden ab dem 15. Januar 2022 nicht mehr zwingend direkt am Eingang überprüft werden, sondern soll "unverzüglich“ erfolgen - also gegebenenfalls auch im Geschäft.

Zutritts-
beschränkung
1 Person pro fünf Quadratmeter

Bußgeld: ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 16 Absatz 3 als Verantwortliche oder Verantwortlicher einer Verkaufsstelle, eines Kaufhauses oder eines Einkaufszentrums (Mall) die Vorgaben der Zutrittssteuerung gemäß § 3 nicht beachtet,

Ausnahmen "täglicher Bedarf"

§ 16 (2) Absatz 1 gilt nicht für

den Einzelhandel für

  • Lebensmittel und Getränke
  • Tabakprodukte
  • Schreibwaren
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Bücher
  • Tierbedarf

sowie für

  • Apotheken
  • Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie von Hör- und Sehhilfen
  • Drogerien und Reformhäuser
  • Tankstellen
  • Babyfachmärkte
  • Blumengeschäfte
  • Bau- und Gartenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Wochenmärkte
  • gewerblichen Handwerkerbedarf
  • Fahrrad- und Kfz-Werkstätten

Kontrolle

QR-Code nötig (digital / Papier), elektronische Überprüfung auf Echtheit und Abgleich mit Ausweisdokument

Masken

§ 15 Maskenpflicht
  1.  Für Personal sowie Kundinnen und Kunden in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls), in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr sowie für Personal in Gaststätten mit Gästekontakt besteht im Innen- wie im Außenbereich eine Maskenpflicht.
  2. Für Personen auf Märkten und in Warteschlangen im Freien besteht eine Maskenpflicht.

Brandenburg

Corona-Verordnung

Brandenburger Corona-Verordnung

gültig  seit

24. November 2021 bis zum 15. Dezember 2021

allgemein

2G-Regel landesweit deutlich ausgeweitet
weitere Verschärfungen in Hotspot-Regionen (> 750 Inzidenz & Auslastung Intensivbetten mit Covid-Patienten über 10 Prozent)

3G / 2G -Regeln

  • weitestgehend 2G
  • 2G+ in Clubs et cetera
  • verschärfte Regeln in Hotspot-Regionen: Schließung von Clubs, Ausgangssperren

Einzelhandel

Betreiberinnen und Betreiber von Verkaufsstellen/Einzelhandel mit einer begehbaren Fläche von bis zu 100 Quadratmetern können die 2G-Kontrollen auch im Geschäft durchführen.

Kundinnen und Kunden können kleine Geschäfte betreten, wenn unverzüglich nach Betreten der Impf- beziehungsweise Genesenennachweis kontrolliert wird (zum Beispiel im Kassenbereich).

Zutritts-
beschränkung

keine

Ausnahmen "täglicher Bedarf"

  • Großhandel,
  • Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte,
  • landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln,
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten,
  • Drogerien,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Optiker und Hörgeräteakustiker,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,
  • Baufachmärkte,
  • Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte,
  • Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Buchhandel,
  • Zeitungs- und Zeitschriftenhandel
  • Poststellen,
  • Tabakwarenhandel,
  • Tankstellen
  • Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge,
  • Abhol- und Lieferdienste

Kontrolle

Zutrittsgewährung ausschließlich für die in § 7 Absatz 1 genannten Personen (2G, Ausnahmen U12 / U18).
Nur (digitaler) QR-Code zulässig, der kontrolliert und verifiziert werden muss.

Bußgeld: Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen §13 kein Hygienekonzept umsetzt oder nicht die Einhaltung der genannten Maßnahmen sicherstellt.

Bremen

Corona-Verordnung

Bremer Corona-Verordnung (häufigste Fragen und Antworten)

gültig  seit

6. Dezember 2021
seit 25. November 2021: Warnstufe 2 (bis zum 6. Januar darf eine Festlegung der Warnstufen 0 und 1 nicht erfolgen)

Allgemein

Stufenmodell nach Hospitalisierung:
  • Warnstufe 0  bei  0 bis 1,5
  • Warnstufe 1  bei  1,5 bis 3
  • Warnstufe 2  bei   3 bis 6
  • Warnstufe 3  bei  über 6

3G / 2G -Regeln

Warnstufe 2:
2G im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei Veranstaltungsorten wie Kino und Theater.

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs
Optional 2G+

Welche Geschäfte gehören zum täglichen Bedarf?

  • Lebensmittelgeschäfte,
  • Wochenmärkte in dem nach § 67 Gewerbeordnung genehmigten Umfang, wobei die Ausweitung der jeweiligen Randsortimente unzulässig ist,
  • landwirtschaftlicher Direktverkauf  und Hofläden,
  • Abhol- und Lieferdienste für Lebensmittel,
  • Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser und Drogerien,
  • Babyfachmärkte,
    Optiker und Hörgeräteakustiker,
  • Buchhandlungen, Tankstellen
  • Zeitungsverkaufsstellen,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,
  • Bau-und Gartenbaumärkte,
  • Verkaufsstellen für Schnittblumen, Topfblumen und Topfpflanzen sowie für Blumengestecke und Grabschmuck sowie des gärtnerischen Facheinzelhandels wie Gärtnereien, Gartencenter und Gartenmärkte,
  • Kraftfahrzeug- und Fahrradwerkstätten,
  • Verkaufsstellen für Fahrkarten des Öffentlichen Personenverkehrs,
  • Großhandel
  • Gemischtwarenläden

Masken

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Öffentlichen Personenverkehr und in geschlossenen Räumen von Verkaufsstätten.

Sonstiges

Das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 ist untersagt. Das Veranstalten von Feuerwerk für die Öffentlichkeit ist verboten.

Hamburg

Corona-Verordnung

Hamburger Corona-Verordnung

gültig seit

4. Dezember 2021

3G / 2G -Regeln

Neben dem 3G-Modell gibt es ein 2G-Optionsmodell.

Für viele Bereiche wie beispielsweise Gastronomie oder weite Teile des Einzelhandels ist das 2G-Modell Pflicht.

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs

Zutritts-
beschränkung

Ein Kunde pro zehn Quadratmeter

Welche Geschäfte gehören zum täglichen Bedarf?

  • Einzelhandel für Lebensmittel, einschließlich Direktvermarkter,
  • Apotheken,
  • Einzelhandel für medizinische Hilfsmittel und Produkte, insbesondere Optiker, Hörgeräteakustiker und Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Babyfachmärkte,
  • Reformhäuser,
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten, soweit sie Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs anbieten,
  • Getränkemärkte,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen,
  • Poststellen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Buchhandel,
  • Schreibwaren und Stellen des Zeitungs-, Zeitschriftenverkaufs sowie des Tabakverkaufs,
  • Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte,
  • Blumenhandel,
  • Bau- und Gartenmärkte,
  • Großhandel und gewerblicher Handwerkerbedarf,
  • Fahrrad- und Kfz-Werkstätten, Abhol- und Lieferdienste

Zuordnung anhand des Sortiments

Betriebe mit gemischtem Warensortiment sind von 2G ausgenommen, wenn  Waren des täglichen Bedarfs den Schwerpunkt ihres Sortiments bilden. Diese Betriebe oder Einrichtungen können Waren des gesamten Sortiments verkaufen, das sie gewöhnlich vertreiben. Das Warenangebot darf aber nicht erweitert werden.

Kontrolle

Um die Kontrolle der Nachweispflicht zu vereinfachen, sind die Geschäfte verpflichtet, digitale Kontrollmöglichkeiten für die Prüfung einzusetzen, etwa die App CovPassCheck.

Es kann auch eine zentrake Prüfung der Zugangsvoraussetzungen erfolgen und ein fälschungssicheres, personengebundenes, nicht übertragbares und nur an dem Tag der Prüfung gültiges Zutrittsberechtigungskennzeichen zur Verfügung gestellt werden. In Einkaufszentren und Einkaufsmeilen kann die erforderliche Zugangskontrolle bereits vor dem Zutritt zu dem jeweiligen Gebäude erfolgen.

Hessen

Corona-Verordnung

Hessen

gültig seit

5. Dezember 2021

3G / 2G -Regeln

  • 2G weitgehend im Freizeitbereich, in Gastronomie und so weiter
  • 2G+ in Clubs et cetera

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des tägliches Bedarfs

Welche Geschäfte gehören zum täglichen Bedarf?

Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, für Wochen- und Spezialmärkte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Buchhandlungen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte und für den Großhandel sowie für Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien und ähnliche Einrichtungen

Zuordnung anhand des Sortiments

Bei Mischwarenläden entscheidet der Schwerpunkt im Sortiment. Handelt es sich überwiegend um ein Sortiment der Grundversorgung, gilt die 2G Zugangsbeschränkung nicht. Aktuelle und spontane Sortimentserweiterungen zur Generierung eines neuen Verkaufsschwerpunktes stellen einen Umgehungstatbestand des bestehenden Verbotes dar und entbinden daher nicht von der Verpflichtung zu 2G.

Kontrolle

Einzelhändler müssen lückenlos sicherstellen, dass nur entsprechend zugelassene Personen in das Geschäft eingelassen werden. Kontrolle soll möglichst digital (CovPassCheck-App) erfolgen.

Die "Bändchen-Lösung" ist teils auf kommunaler Ebene realsiert, beispielsweise in Wiesbaden,  Alsfeld, Groß-Gerau, Darmstadt.

Händler und Kunden, die die Vorschriften nicht beachten, handeln ordnungswidrig.

Masken

In innenliegenden Publikumsbereichen ist eine medizinische Maske zu tragen.

Sonstiges

Sollten klar abgegrenzte Bereiche der Grundversorgung nur durch Passieren von Wegen möglich sein, wo die die 2G-Regel gilt, ist seitens des jeweiligen Geschäftes durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Kundinnen und Kunden, die keinen 2G-Nachweis erbringen, die entsprechenden Zugangswege ausschließlich zur Erreichung der Grundversorgungsbereiche nutzen (Beispiel: Lebensmittelgeschäft innerhalb eines Kaufhauses). Gleiches gilt für "Shop in Shop" Betriebe ohne Zugangsbeschränkung (etwa Friseure oder Reisebüros).

Mecklenburg-Vorpommern

Corona-Verordnung

Corona-Verordnung von Mecklenburg-Vorpommern

gültig seit

25. November bis 22. Dezember 2021

allgemein

Corona-Ampel: grün, gelb, orange, rot

3G / 2G -Regeln

Gelb: 2G in Gastronomie, Freizeit, Sporteinrichtungen et cetera

Orange: 2G+,

Rot: zusätzlich 2G im Einzelhandel (mit Ausnahme von Geschäften des tägliches Bedarfes)

Einzelhandel

2G im Einzelhandel (mit Ausnahme von Geschäften des tägliches Bedarfes)

Welche Geschäfte gehören zum täglichen Bedarf?

  • Einzelhandel mit dem überwiegenden Sortiment für Lebensmittel, Bücher oder Zeitungen,
  • Weihnachtsbäume, Blumenläden,
  • Bau- oder Gartenbaumärkte,
  • Wochenmärkte für Lebensmittel,
  • Direktvermarkter von Lebensmitteln,
  • Abhol- oder Lieferdienste, Getränkemärkte,
  • Reformhäuser, Babyfachmärkte,
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hör-geräteakustiker,
  • Tankstellen, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte,
  • Großhandel

Zuordnung anhand des Sortiments

Das "überwiegende Sortiment" der einzelnen Geschäfte entscheidet

Kontrolle

Für alle geöffneten Bereiche des Einzelhandels sind obligatorische Zugangskontrollen sowie verpflichtende Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen vorzusehen.

Masken

Maskenpflicht im Groß- und Einzelhandel

Niedersachsen

Corona-Verordnung

Vorschriften der Landesregierung

gültig seit

14. Dezember

Einzelhandel

Nach einem entsprechenden Urteil des Oberverwaltungsgerichts  vom 16. Dezember gilt für Kunden im Einzelhandel lediglich die Pflicht zum Tragen von OP- oder FFP2-Masken sowie zur Einhaltung der Mindestabstände. Für Beschäftigte im Einzelhandel gilt 3G gemäß Infektionsschutzgesetz.

Nordrhein-Westfalen

Corona-Verordnung

nordrhein-westfälische Regelungen unter
 www.land.nrw/corona
www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

allgemein

  • 2G im Einzelhandel vom 4. bis zum 21. Dezember (außer Geschäfte des täglichen Bedarfs)
  • 2G im Freizeitbereich, 2G+ bei Situationen mit besonders hohem Infektionsrisiko, etwa bei Karnevalsveranstaltungen
  • Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen untersagt
  • Die Nachweise einer Immunisierung oder negativen Testung sind von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren und mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll dabei die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Die Kontrollen müssen grundsätzlich beim Zutritt erfolgen.
  • Erst dann kommt die "Bändchen-Lösung"

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?

  • Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung
  • Getränkemärkte, Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker und Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte und  Futtermittelmärkte
  • Gartenmärkte
  • Großhandel 

Geschäfte mit einem Mischsortiment sind ebenfalls von 2G ausgenommen, sofern der Anteil von Waren aus den vorstehend ausgenommenen Bereichen in ihrem Sortiment überwiegt.
 

Sonstiges

 Abholung bestellter Waren ohne Zutritt zu den Verkaufsräumen bleibt zulässig

Rheinland-Pfalz

Corona-Verordnung

rheinland-pfälzische Regeln im Überblick
gültig  seit4. Dezember 2021
allgemeinFür Einschränkungen ist die Hospitalisierungsrate maßgeblich.
3G / 2G -Regeln2G:
  • Veranstaltungen, in Innenräumen wie im Freien
  • Innengastronomie, Beherbergung
  • Innenbereiche von Freizeiteinrichtungen
Einzelhandel2G (mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfes)
Zutritts-
beschränkung
Ein Kunde pro angefangene zehn Quadratmeter Verkaufsfläche
Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?
  • Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten, soweit sie Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs anbieten
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Reformhäuser, Optiker und Hörakustiker
  • Babyfachmärkte
  • Tankstellen, Buchhandlungen und Stellen des Zeitungsverkaufs,
  • Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
  • Großhandel
KontrolleDie Betreiber der Einrichtungen haben die Einhaltung der Pflichten durch geeignete Maßnahmen stichprobenartig zu kontrollieren.

Saarland

Corona-Verordnung

Verordnung Saarland

gültig seit

11. Dezember 2021
( bis 23. Dezember 2021)

3G / 2G -Regeln

2G:
Gaststätten im Außenbereich

2G+:

  • Hotelübernachtungen
  • Gastronomie im Innenbereich
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, wie Friseurbesuche oder nicht-medizinische therapeutische Behandlungen

untersagt: Betrieb von Clubs und Diskotheken

Einzelhandel

2G (mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfes)

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?

  • Lebensmitteleinzelhandel (Wochenmärkte, Getränkehandel, Direktvermarkter, Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien, Ausgabestellen der Tafeln)
  • Apotheken, Reformhäuser, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Hörgeräteakustiker und Optiker
  • Babyfachmärkte, Tankstellen
  • Reise- und Kundenzentren des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf
  • Poststellen, Paketdienste, Banken und Sparkassen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Bau- und Raiffeisenmärkte, Blumengeschäfte, Gärtnereien, Gartenmärkte, Baumschulen
  • Verkaufsstätten für Weihnachtsbäume, Futtermittel und Tierbedarf 

Zuordnung anhand des Sortiments

Von 2G ausgenommen sind Mischsortimenter, in deren gesamtem Warenangebot der von der 2G-Regelung ausgenommene Sortimentsteil wesentlich überwiegt.

Kontrolle / Bußgelder

Die zur Überprüfung der Nachweise Verpflichteten sind, soweit dies nicht technisch ausgeschlossen ist, verpflichtet, elektronische Anwendungen zur Überprüfung einzusetzen.

Was Verstöße im Einzelnen kosten, ist dem Bußgeldkatalog auf den Corona-Seiten des Saarlandes zu entnehmen.

Sonstiges

Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels und Ladenlokale der Grundversorgung sind ohne Einschränkung zulässig

Sachsen

Corona-Verordnung

sächsische Corona-Schutz-Verordung (zum Download)

gültig  seit

22. November

allgemein

Sachsen schränkt weite Teile des öffentlichen Lebens ein. 

3G / 2G -Regeln

2G im Einzelhandel mit Ausnahme der Grundversorgung

Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken geschlossen

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfes

Zutritts-
beschränkung

ein Kunde pro 10 Quadratmeter Fläche

> 800 Quadratmeter: ein Kunde pro 20 Quadratmeter

Öffnung für Kunden täglich von 6 bis 20 Uhr zulässig 

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?

  • Lebensmittelhandel
  • Tierbedarf
  • Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien und Sanitätshäuser
  • Babyfachmärkte
  • Orthopädieschuhtechniker, Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs
  • Tankstellen
  • Großhandel

Kontrolle

Es besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises und zur Kontrolle der jeweiligen Nachweise durch den Betreiber.

Ordnungswidrig handelt der Händler, wenn er unberechtigt Zutritt verwehrt. 

Sachsen-Anhalt

Corona-Verordnung

Amtliche Informationen zu Corona
 

gültig seit

24. November,
2G im Handel seit 6. Dezember (bis zum 23. Dezember)
 

3G / 2G -Regeln

2G-Regel:

  • Innenveranstaltungen ab 50 Personen
  • Innengastronomie
  • wenige Ausnahmen im Sport- und Kulturbetrieb sowie in Freizeiteinrichtungen

2G+
Clubs etc.
Optional für die Gastronomie et cetera

Einzelhandel

2G mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfes

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?

  • Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • E-Zigaretten-Geschäfte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker und Hörakustiker
  • Babyfachmärkte
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungs- und Zeitschriftenverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Blumenfachgeschäfte und die Direktvermarktung von Blumen und Pflanzen
  • Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
  • Kfz-Teileverkaufsstellen
  • Fahrradläden
  • Baumärkte, Garten-und Gartenbaumärkte
  • Poststellen
  • Großhandel

Zuordnung anhand des Sortiments

Wenn Mischsortimente in Ladengeschäften angeboten werden, gilt 2G nicht, wenn die ausgenommen  Sortimentsteile überwiegen; die betreffenden Verkaufsstellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Verkaufsstelle der nicht ausgenomme Teil des Sortiments überwiegt, gilt 2G für die gesamte Verkaufsstelle.

Kontrolle

Der Verantwortliche hat sicherzustellen, dass die Angaben über 2G personenbezogen jeweils in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis, geprüft werden, um eine wirksame Zugangskontrolle zu gewährleisten.

Schleswig-Holstein

Corona-Verordnung

Corona-Erlasse

gültig seit

4. Dezember 2021

3G / 2G -Regeln

  • 2G für freizeitorientierte Angebote
  • 3G für berufliche Veranstaltungen

Einzelhandel

2G
(mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs)

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf?

  • Lebens- und Futtermittelangebote
  • Wochenmärkt
  • Getränkemärkte
  • Apotheken, Geschäfte für medizinische Hilfsmittel und Produkte sowie Drogerien und Reformhäuser
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Babyfachmärkte
  • Zeitungsverkauf
  • Buchhandlungen
  • Bau- und Gartenmärkte und Blumengeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Fahrrad-, Handy- und Kfz-Werkstätten
  • Banken und Sparkassen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Friseurgeschäfte
  • Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Ladenlokale für medizinisch und pflegerische Dienstleistungen

Kontrolle

Einzelhandel muss 2G-Anforderungen mehrmals täglich stichprobenartig kontrollieren und bei Verstößen durchsetzen.

Datum und Uhrzeit der Kontrollen sowie die jeweils durchführende Person sind unverzüglich zu dokumentieren und die Dokumentation auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Unterstützung bei Kontrollen durch Ordnungsämter und Polizei / Anbringen eines deutlich sichtbaren Hinweis auf die Vorschriften am Eingang

Masken

Im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin Maskenpflicht. Behörden können  für Fußgängerzonen und Haupteinkaufsbereiche die Maskenpflicht anordnen

Thüringen

Corona-Verordnung

Covid-19-Rechtsgrundlagen

gültig seit

24. November 2021

3G / 2G -Regeln

2G-Pflicht gilt für

  • Einzelhandel (außer Grundversorgung)
  • Gastronomie
  • Beherbergungsbetriebe
  • Veranstaltungen et cetera
  • Ausnahmen gelten für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte 

Einzelhandel

2G (mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfes)

Zutritts-
beschränkung

ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche

Welche Geschäfte zählen zum täglichen Bedarf

  • Lebensmittelhandel
  • Handel mit Tierbedarf
  • Großhandel für Gewerbetreibende
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Brennstoffhandel
  • Baumärkte
  • Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Optiker und Hörgeräteakustiker Babyfachmärkte
  • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs
  • Tankstellen

Kontrolle

Bußgeld: Ordnungswidrig verhält sich, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 18 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ohne Erfüllen der Zugangsvoraussetzungen nach § 2 Abs. 2 Nr. 15 sich in geschlossenen Räumen oder Fahrzeugen aufhält, ohne dass eine Ausnahme nach dieser Verordnung vorliegt.

Kontakt

Porträtfoto Ulrike Regele
Dr. Ulrike Regele Referatsleiterin Handel

Ihr Feedback

Die Corona-Regelungen werden von Bund und Ländern jeweils an die aktuelle Lage angepasst. Sollten Sie in den Tabellen Aktualisierungnotwendigkeiten bemerken, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung unter handel@dihk.de.