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Was kann ich tun, damit meine Beschäftigten trotz Schul- und Kita-Schließungen arbeiten können?

Für Unternehmen, die durch die Schließung von Schulen, Kitas und Betreuungseinrichtungen vor der Herausforderung stehen, die Arbeitsfähigkeit des Betriebes aufrechtzuerhalten, hat das unter anderem vom DIHK getragene Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie" hier einige Empfehlungen und Best Practices zusammengestellt.

Die Liste enthält auch Links zu weiterführenden Informationen, wie beispielsweise zur kurzfristigen Einrichtung von Homeoffices und virtueller Teamarbeit, und zeigen Beispielmaßnahmen aus Betrieben.

Übrigens: Sollten Eltern dennoch nicht arbeiten können, besteht Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls. Danach zahlt der Arbeitgeber eine Entschädigung von 67 Prozent des Netto-Gehalts und höchstens 2.016 Euro im Monat, die er sich von der zuständigen Behörde erstatten lässt. Allerdings muss in dem Antrag die Betreuungssituation des Kindes überzeugend dargelegt werden.

Neu ist die Verlängerung der Bezugsdauer dieser Entschädigung von sechs auf zehn Wochen pro Elternteil und für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen. Die Regelung besteht bis Ende 2020, und der Entschädigungsanspruch kann bis zu diesem Zeitpunkt tageweise aufgeteilt werden. Fragen und Antworten dazu stehen beim Bundesministerium für Gesundheit sowie auf der Informationsseite zum Infektionsschutzgesetz IfSG zum Download zur Verfügung.