Pfadnavigation

Was kann ich tun, damit meine Beschäftigten trotz Schul- und Kita-Schließungen arbeiten können?

Für Unternehmen, die durch die Schließung von Schulen, Kitas und Betreuungseinrichtungen vor der Herausforderung stehen, die Arbeitsfähigkeit des Betriebes aufrechtzuerhalten, hat das unter anderem vom DIHK getragene Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie" hier einige Empfehlungen und Best Practices zusammengestellt.

Die Liste enthält auch Links zu weiterführenden Informationen, wie beispielsweise zur kurzfristigen Einrichtung von Homeoffices und virtueller Teamarbeit, und zeigen Beispielmaßnahmen aus Betrieben.

Übrigens: Im Rahmen der Corona-Regelungen hat die Regierung beschlossen, das Kinderkrankengeld für gesetzlich Versicherte auszuweiten. Damit soll die Situation von Eltern mit Kindern unter 12 Jahren erleichtert werden.

Das Kinderkrankengeld wird nun nicht nur durch die Krankenkasse gewährt, wenn das Kind krank ist, sondern greift auch bei Betreuungsbedarf infolge von Schul- beziehungsweise Kitaschließungen beziehungsweise bei eingeschränktem Betreuungsangebot. Pro Elternteil gibt es statt wie bisher 10 nun 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende 40 Tage. Für Versicherte mit mehreren Kindern besteht der Anspruch für maximal 45 Arbeitstage, für Alleinerziehende höchstens 90 Arbeitstage.

Wenn Ihre Beschäftigten das betreuungsbedingte Kinderkrankgeld in Anspruch nehmen möchten, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses – ebenso wie im Krankheitsfalle des Kindes – bei ihrer Krankenkasse beantragen und den Nachweis der Schule oder Kita beifügen, dass eine dortige Betreuung des Kindes nicht möglich ist. Eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber erfolgt nicht, die Krankenkassen zahlt abhängig vom Einkommen in der Regel 90 Prozent vom Nettolohn. Details erfahren Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums.