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Welche Voraussetzungen gibt es für die Corona-Soforthilfe, und mit wie viel Zuschuss kann ich rechnen?

Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Landwirte mit bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Sie müssen am Markt wirtschaftlich als Unternehmen tätig sein, ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein.

Der Antragsteller muss einen Liquiditätsengpass durch die Corona-Krise nachweisen, also versichern, dass er durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Entsprechend darf er sich nicht bereits am 31. Dezember 2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.

Mit der Soforthilfe will die Bundesregierung die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen sichern und ihnen bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Krise helfen. Dabei können

  • Unternehmen beziehungsweise Selbstständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu fünf Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen;
  • Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro erhalten, ebenfalls für drei Monate.

Eine Kumulierung mit anderen Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist möglich. Eine Überkompensation ist aber zurückzuzahlen.