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Wie gehe ich mit Androhungen von Ordnungsgeld wegen verspäteter Offenlegung des Jahresabschlusses um?

Das Bundesamt für Justiz hat aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation verschiedene Maßnahmen für Unternehmen, die ihre Jahresabschlüsse bislang nicht fristgerecht eingereicht haben, beschlossen und veröffentlicht.

Unternehmen, die ihren Jahresabschluss 2018 (kalendergleiches Geschäftsjahr) nicht fristgerecht eingereicht und die eine Androhungsverfügung mit dem Ausstellungdatum zwischen dem 6. Februar 2020 und dem 20. März 2020 erhalten haben, sollen von Amts wegen Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen entschuldigter Offenlegungssäumnis erhalten.

Sie müssen allerdings ihre Rechnungslegungsunterlagen innerhalb von sechs Wochen ab dem 1. Mai 2020, also bis spätestens zum 12. Juni 2020, offenlegen. Dies soll auch für Unternehmen gelten, die in dem genannten Zeitraum eine weitere Androhung für frühere Geschäftsjahre erhalten haben.

Infos dazu gibt es auf der Website des Bundesamtes für Justiz.