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Wie geht es mit Messen und Veranstaltungen weiter?

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April 2020 , der die bisherigen Vereinbarungen ergänzt und fortschreibt, bleiben Messen und Großveranstaltungen mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Diese Einschränkung gilt weiter.

Speziell über Auswirkungen auf das Messegeschehen informiert die Deutsche Messe AG unter www.messe.de; der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Auma) hat unter www.auma.de ebenfalls eine entsprechende Seite aufgesetzt. In der Praxis suchen sich Betroffene zahlreiche Möglichkeiten virtueller Konferenzen und Sitzungen über entsprechende Tools.

Ob Veranstalter eine Entschädigung erhalten, wenn sie Termine absagen müssen, hängt grundsätzlich sehr vom Einzelfall ab – etwa von dem zugrundeliegenden Vertrag für die Veranstaltung oder der Frage, ob das Gesundheitsamt die Absage verfügt hat. Grundsätzlich gilt aber: Niemand hat die weltweite Komplettabsage nahezu aller Veranstaltungen kalkulieren können. Deshalb ist der praktische DIHK-Tipp für Zweifelsfälle: Reden Sie miteinander, seien Sie entgegenkommend. Wir durchleben besondere Zeiten, in denen auch alle Vertragspartner die außergewöhnlichen Umstände berücksichtigen sollten.

Wer aktuell Verträge abschließt, sollte allerdings Stornierungsklauseln mit Blick auf das Coronavirus aufnehmen. Dann können beide Seiten vorab vereinbaren, wie man damit umgehen will, wenn etwa eine in einigen Monaten geplante Veranstaltung auch noch abgesagt werden muss.