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Wie sehen die neuen Kurzarbeitsregelungen der Bundesregierung aus?

Wenn in Ihrem Betrieb wegen des Coronavirus Aufträge wegbrechen und weniger Arbeit anfällt, können Sie – um Entlassungen zu vermeiden –  Kurzarbeitergeld beantragen. Und zwar auch rückwirkend zum 1. März. Das bedeutet: Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt bis zu 60 oder (bei mindestens einem Kind) 67 Prozent des während der Kurzarbeit ausgefallenen Nettolohns. Wegen der Corona-Krise können Unternehmen das Kurzarbeitergeld jetzt noch leichter beantragen: 

  • Kurzarbeit ist möglich, wenn 10 Prozent der Beschäftigen wegen Auftragseinbrüchen weniger zu tun haben
  • Mitarbeiter müssen keine Minusstunden machen oder Jahresurlaub für 2020 aufbrauchen, bevor sie in Kurzarbeit gehen
  • Auch Leiharbeitnehmer erhalten Kurzarbeitergeld
  • Die Bundesagentur für Arbeit erstattet die Sozialversicherungsbeiträge vollständig

Wenn Sie bisher keinerlei Erfahrungen mit dieser Überbrückungshilfe haben, finden Sie konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hier.

Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig, die hier über den aktuellen Stand informiert