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Wie und wo stelle ich einen Antrag auf Corona-Soforthilfe?

Das Soforthilfe-Programm verzichtet nach Angaben der Bundesregierung bewusst auf ein bürokratisches Antragsverfahren, um eine rasche und unbürokratische Auszahlung zu gewährleisten. Die Angaben zum Antrag müssen aber richtig sein – Falschangaben können den Tatbestand des Subventionsbetrugs erfüllen und zu entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Anträge sind bis spätestens zum 31. Mai 2020 bei den zuständigen Behörden der Länder zu stellen, die die Umsetzung und Auszahlung der Hilfen übernommen haben. Alles kann online beantragt werden – und zwar über diese Webportale:

Baden-Württemberg
Seit Ende März, steht das "Antragsformular Soforthilfe Corona" bereit:
wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona

Bayern
Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind:
www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona.  Einen Antrag finden Sie unter https://www.soforthilfe-corona.bayern.

Berlin
Seit Dienstag, 14. April, können auch in Berlin erneut Anträge gestellt werden. Weitere Informationen unter www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html.

Brandenburg
Das Hilfsprogramm für Unternehmen bis 100 Beschäftigte setzt die Investitionsbank des Landes Brandenburg um. Größere Unternehmen betreut die Wirtschaftsförderung Brandenburg auf ihrer Website. Anträge können seit Mittwoch, 25. März, eingereicht werden.

Bremen
Im Rahmen eines neu aufgelegten Förderprogramms können Unternehmen in Bremen und Bremerhaven Soforthilfen beantragen. Details erfahren Sie auf der Website der Förderbank BaB unter www.bab-bremen.de/bab/corona-soforthilfe.html. Einen Corona-Ticker für Unternehmen finden Sie unter www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen.

Hamburg
Anträge auf Zuschüsse im Rahmen des "Hamburger Schutzschirms" können über die Förderbank IFW gestellt werden. Informationen zur Soforthilfe gibt es unter www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs.
Zudem unterstützt die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg Unternehmen mit Finanzierungsbürgschaften.

Hessen
Einen Überblick über die hessischen Corona-Hilfen erhalten Sie unter wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/soforthilfe-fuer-selbststaendige-freiberufler-und-kleine-betriebe. Einen Antrag finden Sie unter https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe; Bewerbungen sind bis Ende Mai möglich.

Mecklenburg-Vorpommern
Auch das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt Soforthilfen für die Wirtschaft. Mehr lesen Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe.

Niedersachsen
Was Unternehmer wissen müssen, hat das Land Niedersachsen unter www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html zusammengestellt. Details über die Fördermöglichkeiten, die seit Mittwoch, 25. März, über die Seite der N-Bank beantragt werden können, gibt es unter www.soforthilfe.nbank.de.

Nordrhein-Westfalen
Angebote für Unternehmen hat das Wirtschaftsministerium des Landes unter www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner zusammengetragen. Zuschüsse über das Programm der Landesregierung für kleine Betriebe können  Betroffene in Kürze wieder über die Websites der Bezirksregierungen beantragen. Ein Formular gibt es  unter https://soforthilfe-corona.nrw.de. Eine Übersicht über die Hilfsangebote der IHKs finden Sie auf der Website von IHK NRW.

Rheinland-Pfalz
Welche Unterstützungsleistungen das Land Rheinland-Pfalz bereithält, lesen Sie unter mwvlw.rlp.de/de/themen/corona. Ein Antragsformular gibt es unter https://isb.rlp.de. Bitte richten Sie Ihre Anträge an csh@isb.rlp.de.

Saarland
Infos für die saarländische Wirtschaft hat die Landesregierung unter https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/wirtschaft_node.html zusammengefasst. Anträge für Soforthilfe gibt es unter https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html. Zudem erreichen Sie eine Hotline für Unternehmer unter der Telefonnummer 0681 501-4433 (montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr).

Sachsen
Infos und Antragsmöglichkeiten zu Landes- und Bundesprogrammen gibt es unter https://www.sab.sachsen.de. Die Antragstellung für die Erweiterung des Soforthilfe-Darlehens für größere Unternehmen (Darlehen über 50.000 Euro) ist Mitte April gestartet.

Details über das Hilfsprogramm "Sachsen hilft sofort" liefert Ihnen die Website der Sächsischen Aufbaubank. Über weitere Angebote können Sie sich unter www.coronavirus.sachsen.de informieren.

Sachsen-Anhalt
Was das Land Sachsen-Anhalt unternimmt, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, erfahren Sie unter mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft. Dort finden Sie auch die Kontaktdaten einer Hotline, die Unternehmen unter der Nummer 0391 567-4750 werktags zwischen 8:30 und 16 Uhr erreichen können. Anträge können ab Montag, 30. März 2020, bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden. 

Schleswig-Holstein
Hilfen stehen bereit und können unter https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein beantragt werden. Informationen finden Unternehmer auch unter https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen.

Thüringen
Hier ist auch eine Antragstellung über Ihre örtliche IHK möglich – zum Beispiel bei der IHK Erfurt, bei der IHK Südthüringen in Suhl oder bei der IHK Ostthüringen zu Gera. Alternativ können Anträge auch gestellt werden über die Aufbaubank Thüringen.