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Management von Starkregenereignissen vorsorgend planen

Kommunen gehen bisher sehr unterschiedlich mit den Thema Starkregenereignisse um. Einheitliche und verbindlichere umwelt- und planungsrechtliche Vorgaben könnten bei Vorsorge und Schutz helfen.

  •  Die Vorsorge und der Schutz vor Starkregenereignissen wird Kommunen umwelt- und planungsrechtlich bisher nur in geringem Umfang vorgegeben. Seit dem Hochwasserschutzgesetz II im Jahr 2017 haben sich die technischen Modelle zur Bewertung von durch Starkregen hervorgerufenen Überschwemmung deutlich verbessert. Auf diesen Grundlagen empfehlen wir der Bundesregierung einheitliche und verbindlichere Vorgaben, um diese Risiken bei der Planung zu berücksichtigen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
  • Die Information über die Risiken von durch Starkregenereignissen ausgelösten Überschwemmungen sind bundesweit sehr uneinheitlich und öffentlich nur beschränkt zugänglich. Damit Unternehmen dieses Risiko besser bei Investitionen in neue oder erweiterte Betriebsstandorte berücksichtigen können, sollten diese Informationen vereinheitlicht, ausgeweitet und einfacher zugänglich gemacht werden.