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Anstieg der Erzeugerpreise im Juni leicht rückläufig

Vor allem für Energieträger muss deutlich mehr bezahlt werden

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Juni weiter gestiegen, allerdings schwächten sich die Zuwächse etwas ab. Wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilte, beruht das Plus nach wie vor überwiegend auf Preiserhöhungen bei Energieträgern.

Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Erzeugerpreise im Juni 2022 um 32,7 Prozent zu. Im Mai 2022 hatte die Veränderungsrate noch 33,6, im April 33,5 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat Mai stieg das Preisniveau um 0,6 Prozent.

Vor allem bei den Energieträgern waren enorme Preisanstiege zu verzeichnen: Die stärksten Teuerungen gab es bei Erdgas und elektrischem Strom (im Vorjahresvergleich plus 141,1 beziehungsweise plus 93,3 Prozent). Die "sonstigen" Erzeugerpreise stiegen in diesem Zeitraum um 15,5 Prozent.

Vorleistungsgüter waren im Juni 2022 um 22,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, hier schlugen vor allem die Metallpreise zu Buche (plus 33,6 Prozent). Auch bei Dünge- und Futtermitteln sowie Holzprodukten gab es deutliche Preissprünge.

Auch bei Investitionsgütern kletterten die Preise weiter. Beispielsweise wurden Maschinen im Vergleich zum Juni 2021 um 8,7 teurer, Metallkonstruktionen um 26,3 Prozent oder Turbinen um 22,4 Prozent.

Details sowie eine Infografik finden sich auf der Website des Statistischen Bundesamtes.