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Großhandelspreise bleiben im Oktober hoch

Auch im Oktober 2022 lagen die Großhandelspreise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine deutlich über dem Vorjahresniveau, das gilt besonders für Rohstoffe, Energieträger und manche Nahrungsmittel. Insgesamt meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) einen Anstieg von 17,4 Prozent gegenüber Oktober 2021.

Extreme Preissteigerungen gab es binnen Jahresfrist insbesondere bei festen Brennstoffe (plus 99,1 Prozent) und für Mineralölerzeugnisse (plus 41,5 Prozent). Deutlich teurer als noch im Oktober 2021 waren auch einige Lebensmittel sowie chemische Erzeugnisse. Preisrückgänge verzeichnete dagegen der Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (minus 15 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat September 2022  sanken die Großhandelspreise im Mittel um 0,6 Prozent; insbesondere in den Warengruppen Altmaterial und Reststoffe sowie Mineralölerzeugnisse gaben sie nach (minus 10,5 Prozent beziehungsweise minus 5,4 Prozent). Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln, Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln kletterten die Preise aber weiter.

Mehr Details und eine Infografik gibt es auf der Website von Destatis.