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Großhandelspreise im Juli weiter hoch

Gegenüber dem Vormonat verzeichnet Destatis allerdings leichten Rückgang

Auch im Juli 2022 lagen die Großhandelspreise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine deutlich über dem Vorjahresniveau, das gilt besonders für Rohstoffe, Energieträger und manche Nahrungsmittel. Insgesamt meldete das Statistische Bundesamt (Destatis) einen Anstieg von 19,5 Prozent gegenüber Juli 2021.

Extreme Preissteigerungen gab es im Berichtsmonat im Vorjahresvergleich insbesondere für feste Brennstoffe (plus 92,9 Prozent) und für Mineralölerzeugnisse (plus 53,8 Prozent). Deutlich teurer wurden auch einige Lebensmittel, chemische Erzeugnisse oder Erze, Metalle und Metallhalbzeug.

Gegenüber Juni 2022  gingen die Preise im Mittel zwar um 0,4 Prozent zurück. In einigen Warengruppen stiegen die Preise aber weiter, etwa für feste Brennstoffe (plus 10,2 Prozent) oder für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (plus 2,6 Prozent).

Mehr Details und eine Infografik gibt es auf der Website von Destatis.