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Ratingagentur Fitch: Russland vor der Staatspleite

Großteil der Devisenreserven für das Land außer Reichweite

Am Dienstag hat die Ratingagentur Fitch die Bonitätsbewertung Russlands auf "C" herabgesetzt und schätzt damit eine Zahlungsunfähigkeit des Landes als unmittelbar bevorstehend ein.

Fitch begründet diesen Schritt zum einen mit einem russischen Präsidialerlass, der es Russland erlauben könnte, Gläubiger bestimmter Länder in Rubel statt in Fremdwährung zu bezahlen. Zum anderen verweist die Ratingagentur auf das ebenfalls am Dienstag verkündete US-Importverbot für russisches Erdöl und Erdgas.

Einzelheiten zu diesem Schritt in deutscher Sprache – auch zur ähnlichen Einschätzung des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin – finden Sie auf der Website der Tagesschau.

Bereits in der vergangenen Woche hatten alle drei international einflussreichsten Ratingagenturen – Fitch, Moody's und Standard & Poor's – die Bonitätsbewertung Russlands massiv abgesenkt:  Fitch um ganze sechs Stufen auf "B",  Moody's um ebenfalls sechs Stufen auf "B3" und Standard & Poor's  auf "BBB".