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"Freiverkäufliche Arzneimittel" aktualisiert

DIHK-Verlag bringt Fragenkatalog auf den neuesten Stand
Mann blickt im Drogeriemarkt auf ein Medikament

Arzneimittel aus dem Supermarktregal – das geht nur, wenn geschultes Personal anwesend ist

© Getty Images / Tashi-Delek / E+

Für den Verkauf der sogenannten freiverkäuflichen Arzneimittel ist eine Sachkundeprüfung erforderlich. Bei der Vorbereitung hilft eine frisch überarbeitete Veröffentlichung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Grundsätzlich ist der Vertrieb von Arzneimitteln ausschließlich Apotheken vorbehalten. Ausnahmen sind Hühneraugenpflaster, Magnesiumtabletten und andere "freiverkäufliche Arzneimittel", die beispielsweise auch in Drogerie- oder Supermärkten angeboten werden dürfen.

Voraussetzung: Mindestens einer der anwesenden Mitarbeiter muss über die notwendige Sachkenntnis verfügen. Er muss also etwa wissen, wie Arzneimittel, die für einen Verkauf außerhalb von Apotheken freigegeben sind, ordnungsgemäß abgefüllt, abgepackt, gekennzeichnet und in Verkehr gebracht werden. Dieses Know-how ist in einer Prüfung nachzuweisen, die die Industrie- und Handelskammern durchführen.

Über Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der schriftlichen Prüfungsfragen informiert die nun komplett aktualisierte Publikation "Freiverkäufliche Arzneimittel". Der Fragenkatalog soll sowohl Prüfer als auch die Prüfungskandidaten unterstützen. Als begleitende Arbeitsunterlage gedacht, kann er allerdings eine anderweitige Vorbereitung nicht ersetzen. 

Der Leitfaden umfasst 80 Seiten und kostet 16,17 Euro; bestellt werden kann er beim DIHK-Verlag.



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Porträtfoto Ursula Majewski
Ursula Majewski Sachbearbeitung/Assistenz DIHK-Verlag