Pfadnavigation

"Wichtiges Signal für unsere vielen Hidden Champions"

Eric Schweitzer zur Industriestrategie von Wirtschaftsminister Altmaier
Mann überprüft Roboter per Tablet.

Geplant ist unter anderem eine Novelle der Außenwirtschaftsverordnung zum Schutz von Schlüsseltechnologien

© ipopba / iStock / Getty Images Plus

Die endgültige Industriestrategie, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jetzt vorgelegt hat, setzt nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) viele richtige Akzente. Einen schleichenden Einstieg in staatlich gelenkte Industriepolitik gelte es jedoch zu vermeiden.

"Eine gute Standortpolitik ist die beste Industriepolitik", betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. "Hier setzt die überarbeitete Industriestrategie zu Recht auf Vorschläge, die positiv für die Unternehmen in der Breite wirken."

Im Fokus stünden richtigerweise Maßnahmen, um die Unternehmensteuern zu senken, einen weiteren Anstieg der Stromkosten zu bekämpfen und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren zu ermöglichen. Denn: "Das sind die drei Standortfaktoren, die Unternehmen regelmäßig am stärksten kritisieren."

Ein "wichtiges Signal für unsere vielen Hidden Champions" sei zudem, dass der industrielle Mittelstand in der Strategie mehr Gewicht erhalte, so Schweitzer. An einigen Stellen bleibe die Strategie allerdings noch vage. Unklar sei zum Beispiel, wie der vorgeschlagene Zukunftsfonds konkret ausgestaltet werden solle.  Bei den angekündigten Maßnahmen im Bereich der technologischen Souveränität komme es darauf an, Eingriffe tatsächlich auf sicherheitsrelevante Gründe zu beschränken.

"Einen schleichenden Einstieg in eine staatlich gelenkte Industriepolitik muss die Politik vermeiden", warnt Schweitzer. "Die erneute Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung darf die Attraktivität des Investitionsstandorts Deutschland für Interessenten aus aller Welt nicht weiter einschränken." Grundsätzlich gelte: "Die Betriebe brauchen Rechtssicherheit und klare Kriterien."

Kontakt

Frau im Haus der Deutschen Wirtschaft
Dr. Susanne Gewinnus Referatsleiterin Industrie und Forschung

Kontakt

Mann im Haus der Deutschen Wirtschaft
Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams