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Allianz-Partner wollen Corona-Folgen für die Ausbildung abfedern

Eric Schweitzer: Unternehmen gezielt unterstützen
junge Frau sitzt vor einer Videokamera

Per Video-Interview zum Ausbildungsplatz: Die Allianz möchte unter anderem Speed Datings forcieren

© fizkes / iStock / Getty Images Plus

Von einer noch gezielteren und digitaleren Beratung und Vermittlung bis hin zu befristeten Übernahmeprämien: Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die helfen sollen, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Ausbildung abzumildern.

Das vereinbarte Paket solle dazu beitragen, "bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen", fasst Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Zielrichtung der Maßnahmen zusammen.

Einstiegsqualifizierung und Lehrstellenbörse

"Wir werden den Ausbildungsmarkt genau beobachten und Unternehmen gezielt nach Region, Branche und Betriebsgröße dort unterstützen, wo Ausbildung ohne Hilfe von außen nicht mehr möglich ist", skizziert er die Zielrichtung.

"Vor allem für leistungsschwächere Bewerber ist in diesem Jahr die Chance einer Einstiegsqualifizierung wichtig, um schnell in einen Betrieb zu gelangen und möglichst rasch in ein Ausbildungsverhältnis zu wechseln", so Schweitzer.

Virtuelle Speed Datings und Einsatz für Abschlussprüfungen

"Die Kammern und Verbände werden zum Beispiel virtuelle Speed Datings ausprobieren, die Kammern ihre Lehrstellenbörsen ausbauen und sich intensiv dafür einsetzen, dass Azubis trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihre Abschlussprüfungen ablegen können."

Mehr darüber und über weitere Maßnahmen lesen Sie in der Erklärung, die der DIHK am 26. Mai gemeinsam mit Vertretern der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Länder, weiterer Wirtschaftsverbände und der Gewerkschaften verabschiedet haben:

Gemeinsame Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung zur Corona-Krise (PDF, 297 KB)

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Markus Kiss Referatsleiter Ausbildungspolitik und -projekte

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Porträtbild Petra Blum, Pressesprecherin
Petra Blum Pressesprecherin