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Auch den ländlichen Raum mit 5G versorgen!

Schlechte Netzqualität bremst die Unternehmen aus
 Robotersystemsteuerung an der Spitze der Einspritzmaschine

Die Industrie 4.0 ist nur eines der Anwendungsfelder für Hochgeschwindigkeits-Mobilfunk

© tickcharoen04 / iStock / Getty Images Plus

Während mancherorts in Deutschland der Hochleistungs-Mobilfunkstandard 5G an den Start geht, sind viele ländliche Regionen in punkto Netzabdeckung noch abgehängt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verweist auf die Probleme, die das gerade für die Betriebe mit sich bringt.

"Leistungsfähige Mobilfunknetze und der neue Mobilfunkstandard 5G bieten enorme Chancen für innovative Geschäftsmodelle", betont Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung. Als Beispiele nennt er Industrie 4.0, die Mobilität der Zukunft, Gesundheitsdienstleistungen, Veranstaltungen oder die Steuerung dezentraler Netze etwa in der Energieversorgung.

Selbst 4G noch längst nicht flächendeckend

Doch sei selbst die Versorgung mit den aktuellen 4G-Netzen gerade in den ländlichen Regionen "oft noch nicht ausreichend", berichtet er. Viele Unternehmen klagten über schlechte Netzqualität, die beispielsweise den Kundenservice ausbremsten.

"Die Mobilfunkanbieter haben sich verpflichtet, bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte jedes Bundeslandes, alle Autobahnen sowie wichtige Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde zu versorgen", erinnert Nothnagel. "Damit sind viele Unternehmensstandorte in der Fläche – also auch von vielen Hidden Champions – aber noch nicht abgedeckt."

Sein Appell: "Die Politik sollte die 5G-Frequenzen in Zukunft so versteigern, dass die ländlichen Räume ebenso mit schnellem Netz versorgt werden wie die attraktiven stadtnahen Gebiete."

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Dr. Katrin Sobania Referatsleiterin Informations- und Kommunikationstechnologie | E-Government | Postdienste | IT-Sicherheit

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