Pfadnavigation

Aufstiegs-BAföG: Rückenwind für die Fachkräftesicherung

Wirtschaft wirbt für "zeitgemäße digitale Zugänge"
Arbeiterin mit Ohrenschützern und Handschuhen steht im Lager eines Metallbearbeitungswerkes

Lust auf Karriere? Unterstützung bietet das neue Aufstiegs-BAföG

© mediaphotos / E+ / Getty Images

Fachkräfte, die sich weiterqualifizieren möchten, erhalten künftig eine bessere finanzielle Unterstützung – das sieht das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz vor. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hofft im Interesse der Unternehmen auf eine gute Umsetzung.

Ab August soll die Förderung im Rahmen des Aufstiegs- (früher Meister-) BAföG kräftig aufgestockt und für alle drei Stufen der Höheren Berufsbildung eingeführt werden, das hat jetzt der Deutsche Bundestag beschlossen.

Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks lobt das "seit Jahrzehnten erfolgreiche Förderinstrument". Das Aufstiegs-BAföG trage dazu bei, dass gerade mittelständische Unternehmen auf beruflich exzellent qualifizierte Fachkräfte zurückgreifen könnten. "Es ist daher gut, dass die Bundesregierung weitere Leistungsverbesserungen vornehmen möchte", so Dercks.

Gerade in Kombination mit den neuen Gattungsbegriffen Bachelor und Master Professional könne das novellierte Aufstiegs-BAföG der Fachkräftesicherung der Wirtschaft Rückenwind verleihen, indem es noch mehr Menschen für einen erfolgversprechenden Einstieg in die Höhere Berufsbildung begeistere.

"Dafür sollte die Politik schon jetzt in den Blick nehmen, dass das verbesserte Aufstiegs-BAföG in der Umsetzung auch problemlos den Weg zu angehenden Fachkräften und potenziellen Antragstellern findet", mahnt der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Damit das neue Aufstiegs-BAföG eine möglichst große Wirkung auf die Fachkräftesicherung der Wirtschaft entfalten könne, seien zeitgemäße digitale Zugänge zu raschen Verwaltungsverfahren wichtig.

"Hier sind auch die Länder gefordert", stellt Dercks klar. "Eine aus DIHK-Sicht sinnvolle Evaluation des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes und insbesondere der aktuellen Neuerungen sollte daher auch Fragen des Verwaltungsvollzugs einschließen."

Kontakt

Mann steht vor Gemälde und hat die Arme verschränkt.
Dr. Knut Diekmann Referatsleiter Grundsatzfragen der Weiterbildung

Kontakt

Mann im Haus der Deutschen Wirtschaft
Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams