Pfadnavigation

Auftragseingang: Größter Rückgang seit Beginn der Zeitreihe

Deutschland muss globale Lieferketten revitalisieren
Mann und Frau stehen in einer ziemlich leeren Werkhalle und blicken auf eine Liste

Die Orderbücher in der Industrie bleiben Corona-bedingt vielerorts leer

© nortonrsx / iStock / Getty Images Plus

"Die Corona-Krise schreibt unablässig neue Negativrekorde": So kommentiert Katharina Huhn, Konjunkturexpertin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den Einbruch der Industrienachfrage im April.

Wie das Statistische Bundesamt jetzt meldete, sanken die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vormonat März um 25,8 Prozent; im Vergleich zu April 2019 gaben sie um 36,6 Prozent nach.

Dies sei der "größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe", berichtet Huhn. "Vor allem die Bestellungen aus dem Ausland sind nochmals merklich gefallen."

Dies verdeutliche, so die Konjunkturexpertin, "dass nicht nur eine Erholung im Inland sondern auch bei unseren Handelspartnern nötig ist, damit sich die deutsche Wirtschaft in der Breite erholen kann." Die Konsequenz: "Umso wichtiger ist es jetzt, die internationale Vernetzung unseres Wirtschaftsstandortes mit seinen globalen Lieferketten zu revitalisieren und nicht grundsätzlich infrage zu stellen."

Kontakt

Porträtfoto Katharina Huhn, Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
Katharina Huhn Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen

Kontakt

Porträtfoto Thomas Renner
Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams