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Berufliche Bildung in Europa stärken und zukunftsfest weiterentwickeln!

Eric Schweitzer kommentiert die "Osnabrücker Erklärung"
Fabrikarbeiter an Maschinensteuerung

Die Berufliche Bildung spielt bei der Fachkräftesicherung eine wichtige Rolle

© bluecinema / E+ / Getty Images

Die "guten Anstöße" der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für die europäische Bildungsagenda würdigt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Zu Recht ziele die vom Treffen der europäischen Bildungsminister am 17. September initiierte "Osnabrücker Erklärung" auf eine europaweite Stärkung der Beruflichen Bildung ab. Die Erklärung soll formal auf dem nächsten EU-Bildungsministerrat am 30. November in Brüssel unterzeichnet werden.

"Eine attraktive Berufliche Bildung erweist sich gerade in Corona-Zeiten als Stabilitätsanker und wird auch nach dem Überwinden der Pandemie für praktisch qualifizierte Fach- und Führungskräfte sorgen", so der DIHK-Präsident zum politischen Startschuss für die  "Osnabrücker Erklärung". "Diese sind unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen."

Europaweit eine  Dachmarke für die höherqualifizierende Berufsbildung  erarbeiten

Deshalb sei auch die europaweit angestrebte Entwicklung einer Dachmarke "Höhere Berufsbildung"  in den nationalen Bildungssystemen wichtig. Sie solle die Gleichwertigkeit zu hochschulischen Abschlüssen unterstreichen und könne damit noch mehr junge Menschen für einen Qualifizierungsweg in der Beruflichen Bildung begeistern. "In Deutschland wird diese Marke bereits mit den neuen Abschlussbezeichnungen 'Bachelor Professional' und 'Master Professional' unterlegt", berichtet Schweitzer.

Digitale Kompetenzen unverzichtbar

Auch der Erwerb digitaler Kompetenzen in Schule, Berufsschule sowie Aus- und Weiterbildung ist nach Einschätzung des DIHK-Präsidenten unverzichtbar für die Sicherung der betrieblichen Fachkräfte, "wie die Corona-Krise deutlich zeigt".

Die IHK-Organisation wird sich mit ihrer Expertise und guten Beispielen aktiv in die praktische und politische Umsetzung der "Osnabrücker Erklärung" einbringen.

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Barbara Fabian Referatsleiterin EU-Bildungspolitik

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Franziska Stavenhagen Pressesprecherin