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Berufsschulen brauchen Digitalpakt-Gelder am dringendsten

Dercks: Technische Ausstattung oft nicht mehr zeitgemäß
Eine Reihe Schüler mit Laptops

Die Arbeit mit Laptops ist an vielen Berufsschulen immer noch die Ausnahme

© Pro2sound / iStock / Getty Images Plus

Mit Blick auf die Verwendung der Mittel aus dem "Digitalpakt Schule" wirbt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), für eine bessere Ausstattung der hiesigen Berufsschulen.

Vor dem Hintergrund, dass bislang erst 20 Millionen Euro aus dem milliardenschweren Modernisierungsprogramm der Bundesregierung bewilligt wurden, mahnt der DIHK mehr Tempo bei der Umsetzung an.

"Länder, Kommunen und Landkreise sind jetzt gefordert, mit Blick auf die digitale Ausstattung der Schulen eine zukunftsfähige Ausbildung zu ermöglichen", betont Dercks. "Es ist wichtig, dass junge Fachkräfte den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen sind und gut vorbereitet in ihren Beruf starten können."

Leider sei die technische Ausstattung an vielen beruflichen Schulen nicht mehr zeitgemäß, das belegten auch die Rückmeldungen vieler Betriebe. "Oft fehlt es dabei an grundlegender Ausstattung mit leistungsfähigen Computern, schnellem Internet und innovativen Lernräumen", berichtet der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Er ist überzeugt: "Damit die Berufliche Bildung für Unternehmen ebenso wie für junge Menschen weiterhin attraktiv bleibt, sollte mindestens die Hälfte der Mittel des Digitalpakt Schule in die Ausstattung sowie in die Arbeits- und Lernbedingungen an Berufsschulen fließen. "Nur so können die Berufsschulen in der dualen Ausbildung starke Partner für die Betriebe sein und bleiben."

Jetzt komme es darauf an, dass die verfügbaren Gelder schnell und unkompliziert dort ankämen, wo sie am dringendsten gebraucht würden – "und das sind in Deutschland vor allem die Berufsschulen".

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