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Betriebe kämpfen noch immer mit den Lockdown-Folgen

DIHK empfiehlt "politischen Dreiklang" für wirtschaftliche Belebung
Menschen stehen Schlange in der Innenstadt

Standard Schlangestehen: Im deutschen Innenstädten ist längst noch keine Normalität eingekehrt

© DIHK / Jana Zimmermeyer

Angesichts wieder steigender Covid-19-Infektionszahlen warnt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), vor neuen Belastungen für die Unternehmen.

"Die aktuelle Datenlage in Deutschland und in wichtigen Partnerländern zeigt, dass die Corona-Krise für die deutsche Wirtschaft bei Weitem noch nicht überstanden ist", betont Wansleben. "Außerdem haben die Unternehmen noch immer mit den wirtschaftlichen Folgen eines flächendeckenden Lockdowns zu kämpfen."

Dazu zählten neben betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten flexible Arbeitszeitmodelle zur Steuerung der Anwesenheit im Betrieb. Auch hätten die Betriebe geeignete Hygienekonzepte aufgebaut.

Die Wirtschaft wirbt dafür, möglicherweise notwendige Maßnahmen wenn irgend möglich so auszugestalten, dass die ökonomische Erholung nicht abgewürgt wird.

"Um die wirtschaftliche Belebung zu stärken, brauchen wir jetzt einen politischen Dreiklang", erklärt der DIHK-Hauptgeschäftsführer: "permanente Nachschärfung der Krisenbewältigungsmaßnahmen; keine neuen Belastungen, stattdessen eine konsequente Förderung von Innovationen und Investitionen in Deutschland, und eine schnelle Umsetzung des europäischen Rettungspakets".

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Porträtfoto Martin Wansleben
Dr. Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer

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