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Betriebe loben wirtschaftspolitische Stabilität in Ghana

Bislang etwa 75 deutsche Unternehmen vor Ort aktiv
Globus mit Afrika im Vordergrund

Fokus Afrika: Der Kontinent rückt immer stärker ins Blickfeld deutscher Unternehmen

© Getty Images/PytyCzech

Am 28. November tagt die Deutsch-Ghanaische Wirtschaftskommission erstmals in Berlin. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht bei den hiesigen Unternehmen viel Interesse an einem Engagement auf dem Kontinent.

Das Treffen im Bundeswirtschaftsministerium dient dem Austausch zwischen Regierungsvertretern beider Länder und bereits in Ghana tätigen oder an Ghana interessierten Betrieben. Angeführt vom ghanaischen Handels- und Industrieminister Alan Kyeremanteng und Staatssekretär Thomas Bareiß aus dem Bundeswirtschaftsministerium wollen sich die Delegationen beider Länder für den Ausbau der bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen einsetzen.

Der Zeitpunkt ist günstig: Einer Umfrage der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) zufolge (siehe auch Meldung vom 18. November) erwarten 58 Prozent der deutschen Unternehmen in Afrika für die kommenden zwölf Monate bessere Geschäfte. Nur 14 Prozent rechnen mit einem Rückgang.

Erst vor rund einer Woche hat Ghanas Staatspräsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo im Rahmen der G20-Afrika-Konferenz in Berlin für Investitionen in seinem Land geworben.

Nach Worten von Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, loben die deutschen Unternehmen vor Ort insbesondere die wirtschaftspolitische Stabilität Ghanas: "Das Land gehört zu den zwölf afrikanischen Compact-Staaten und ist damit bestrebt, für besonders gute Bedingungen für Handel und Privatinvestitionen zu sorgen."

Die rund 75 in dem westafrikanischen Küstenstaat aktiven deutschen Unternehmen beschäftigen mehr als 2.500 Mitarbeiter. "Branchen mit besonderem Potenzial sind derzeit insbesondere Lebensmittelverarbeitung, Bauwirtschaft, Konsumgüter, Wasserwirtschaft und Recycling", so Nothnagel.
 


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Heiko Schwiderowski Referatsleiter Subsahara-Afrika

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