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Brexit-Hängepartie verlängert die Unsicherheit

Ungeregelter EU-Austritt weiterhin nicht vom Tisch
Brexit Flaggen EU und Großbritannien

Ungeklärte Verhältnisse: Beim Brexit geht es nicht voran

© CharlieAJA / iStock / Getty Images Plus

Die Europäische Union hat dem Vereinigten Königreich (UK) am 27. Oktober eine erneute Fristverlängerung für den Brexit eingeräumt. Beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) löst das keine Erleichterung aus.

"Für unsere Betriebe in Deutschland und im UK steht viel auf dem Spiel", warnt Schweitzer. "Allein in Deutschland sind etwa 750.000 Arbeitsplätze von den wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich abhängig."

Aufgrund der Brexit-Hängepartie wüssten die deutschen Unternehmen noch immer nicht, wie es jetzt für ihre Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien weitergehe, bedauert der DIHK-Präsident. Zudem sei auch der harte Brexit immer noch nicht vom Tisch. Für die Betriebe drohten durch die Einführung von Zöllen und Zollkontrollen Störungen in den Wertschöpfungs- und Lieferketten.

"Das lange Hin und Her bei den Brexit-Gesprächen hat die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich in den vergangenen Jahren bereits stark negativ beeinflusst", erinnert Schweitzer: Seit dem Referendum im Sommer 2016 sei Großbritannien in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands bereits vom fünften auf den siebten Platz zurückgefallen.

Dennoch gelte: "Für die deutschen Unternehmen hat bei allen Entscheidungen der Schutz des EU-Binnenmarktes Priorität."

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Mann im Haus der deutschen Wirtschaft
Mathias Dubbert Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung

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Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams