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Brexit-Vorbereitungen für die Unternehmen "sehr, sehr schwierig"

DIHK: Unsicherheit birgt große Herausforderungen
Zwei Menschen sitzen sich mit gefalteten Händen gegenüber. Im Hintergrund sind die Union Jack und die EU-Flagge zu sehen.

© vchal / iStock / Getty Images Plus

Die Hängepartie rund um den Brexit ist für die Unternehmen hierzulande und ihre Mitarbeiter ebenso schwierig wie frustrierend. Darauf hat jetzt Ilja Nothnagel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen.

"Das war von den Unternehmen gut vorbereitet. Doch dann gab es politisch eine andere Entwicklung, und jetzt müssen die Unternehmen alles noch mal umshiften und betreuen", skizzierte Nothnagel im Deutschlandfunk die Lage. "Und ich glaube, dass für unsere Wirtschaft die Frage ist: Wie geht es eigentlich unseren britischen Geschäftspartnern? Inwieweit sind die vorbereitet auf die neue Situation?"

Für ein Szenario, das immer wieder verschoben werde, Vorkehrungen zu treffen, stelle die Betriebe vor große Herausforderungen, erläuterte Nothnagel: "Das ist zur Vorbereitung im Unternehmen natürlich sehr, sehr schwierig."

Das gelte im Zweifel – sollte es zum No-Deal-Brexit kommen – auch für Zollbehörden und andere. "Die Unsicherheit ist schon mit Händen zu greifen", so das Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung.

Eigentlich sende der Brexit ja schon "sehr intensiv" seine Vorboten, fuhr Nothnagel fort: "Wir sehen, dass unser Geschäft mit Großbritannien schon seit dem Brexit-Vote zurückgeht. Jetzt entsteht natürlich noch mal durch die Unsicherheit ein sehr, sehr herausforderndes Umfeld."

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Mann im Haus der deutschen Wirtschaft
Mathias Dubbert Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung