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Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen in Afrika

Nach dem "Compact with Africa" - G20 Investment Summit
G20 Investment Summit

Für engere Zusammenarbeit: Bundeskanzlerin Merkel traf sich im Haus der Deutschen Wirtschaft mit zahlreichen afrikanischen Staats- und Regierungschefs

© DIHK / Jens Schicke

Eine dauerhafte Partnerschaft zwischen Deutschland und zwölf afrikanischen Staaten zu etablieren, ist das Ziel des "Compact with Africa". Doch wie steht es aktuell um Handelsbeziehungen, Privatinvestitionen und Infrastrukturprojekte, die deutschen Unternehmen das wirtschaftliche Engagement in Afrika erleichtern könnten? Darüber diskutierten afrikanische und deutsche Staats- und Regierungschefs und -vertreter beim G20 Investment Summit im DIHK.

Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel begann am Dienstag, dem 19. November, der G20-Investitionsgipfel im Haus der Deutschen Wirtschaft.  Elf afrikanische Regierungschefs- und vertreter präsentierten Leuchtturmprojekte: Dazu gehören etwa deutsche Direktinvestitionen in erneuerbare Energien, aber auch Kooperationen im Produzierenden Gewerbe und im Infrastruktursektor.

Zudem wurden einige bilaterale Abkommen unterzeichnet. Die Konferenz bot eine gute Möglichkeit zum regen Austausch über die Herausforderungen und Chancen der afrikanischen Märkte. Das Interesse deutscher Unternehmen am wirtschaftlichen Engagement in Afrika wurde sehr deutlich. Doch es besteht weiter Handlungsbedarf: "Vielfach verhindern hohe Bürokratiehürden, Korruption oder Sicherheitsfragen, dass deutsche Unternehmen den ersten Schritt nach Afrika überhaupt wagen", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.

Die Bundesregierung hatte die Initiative 2017 im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen. Ziel des Compact with Africa (CwA) ist es, die Bedingungen für Handel sowie Privatinvestitionen zu verbessern, auf diesem Weg Infrastrukturprojekte anzustoßen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Die nunmehr zweite Investorenkonferenz mit den CwA-Partnern wurde vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Subsahara-Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft (Safri), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) im Haus der Deutschen Wirtschaft organisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.cwa-summit.com.

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Heiko Schwiderowski Referatsleiter Afrika, Internationale Rohstoffpolitik

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Elisabeth Strahl Projektreferentin Internationale Märkte