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Das Erfolgsmodell duale Ausbildung weiter stärken

Allianz richtet Ziele und Maßnahmen neu aus
 DIHK-Präsident Schweitzer, Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Bundesarbeitsminister Heil auf dem Podium

Vertraten drei der Allianzpartner (v.l.n.r.): DIHK-Präsident Eric Schweitzer, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bei der Pressekonferenz heute in Berlin.

© BMWi/Susanne Eriksson

Vertreter der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsverbände sowie von Gewerkschaften und Ländern haben am 26. August im Bundeswirtschaftsministerium die Vereinbarung der "Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 – 2021" unterzeichnet.

Mit der Erklärung bekennen sich die Partner zu einer starken Beruflichen Bildung. Dafür richten sie Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen neu aus. Dem Ende 2014 gegründeten Bündnis gehört auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an. Es setzt sich dafür ein, die Attraktivität, Qualität und Leistungsfähigkeit sowie die Integrationskraft der Beruflichen Bildung weiter zu stärken.

"Unsere gemeinsame Allianz hat in den vergangenen vier Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet", betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. "Trotz des Rückgangs der Schülerzahlen und des Trends zum Studium konnten die Betriebe den Abwärtstrend bei den Ausbildungsverträgen vorerst stoppen."

Ziel sei es weiterhin, dass kein Jugendlicher verloren gehe – aber möglichst auch kein Ausbildungsplatz. Schweitzer: "Wir wollen Berufsorientierung und Ausbildungsberatung intensivieren, die hohe Qualität der Beruflichen Bildung weiter sichern und sie auch für Leistungsstarke noch attraktiver machen, zum Beispiel durch den Ausbau von Auslandsaufenthalten und das Werben für unsere hochwertigen Fortbildungsabschlüsse."

Mit der neuen Erklärung, die unten zum Download bereitsteht, haben sich die Partner auf zentrale Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen verständigt, um möglichst alle Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu bringen. Angestrebt wird, dass mehr Jugendliche einen betrieblichen Ausbildungsplatz finden und mehr Betriebe ihre Ausbildungsstellen besetzen können.

Die Mobilität von Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz soll durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Die Allianz für Aus-und Weiterbildung will zudem die Berufliche Bildung mit ihren modernen Fortbildungsangeboten und Karrierewegen als gleichwertige Alternative zur akademischen Bildung stärken.

Mehr Infos zur Allianz finden Sie unter www.aus-und-weiterbildungsallianz.de.

Hier gibt es die Erklärung zur Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 – 2021 (PDF, 1 MB)

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