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Deutsche Wirtschaft für Toleranz und Weltoffenheit

Schweitzer: Unser ökonomischer Erfolg basiert auf freiheitlicher Ordnung
Zwei Männer und zwei Frauen unterschiedlicher Ethnien stehen in einem Teppichlager vor Gabelstapler

Gemeinsam für Vielfalt: In deutschen Unternehmen ist internationales Miteinander längst Realität

© JohnnyGreig / E+ / Getty Images

Aufgrund der Anschläge in Hanau und der starken Reaktion der vor Ort betroffenen Unternehmen hat DIHK-Präsident Eric Schweitzer auf zahlreiche Anfragen aus der Wirtschaft, von gesellschaftlichen Gruppen sowie von Medien reagiert - mit dem Hinweis auf eine bereits Ende 2018 einstimmig beschlossene DIHK-Resolution.

Die Resolution für Weltoffenheit und gegen Ausländerfeindlichkeit haben alle IHK-Präsidentinnen und Präsidenten im November 2018 in der DIHK-Vollversammlung, dem Unternehmerparlament der IHK-Dachorganisation, verabschiedet. "Weltoffenheit, Toleranz und grenzüberschreitender Austausch zahlen sich nicht nur in der Handelsbilanz aus. Sie sind zentrale Werte unseres auf Zusammenarbeit, Kreativität und Entfaltung angelegten Wirtschaft- und Gesellschaftsmodells", so DIHK-Präsident Eric Schweitzer: "Wir haben uns in Deutschland auch deshalb wirtschaftlich so erfolgreich entwickelt, weil wir eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft sind. Die deutsche Wirtschaft stemmt sich gegen alles, was Hass und Gewalt schürt."

Kaum eine Wirtschaft ist international so vernetzt wie die deutsche. Allein in der Industrie hängt jeder zweite Arbeitsplatz am Export. "Das Bild von Made in Germany in der Welt ist geprägt von Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationen", so Schweitzers Botschaft auf Basis der Resolution. Deshalb entschieden sich auch viele ausländische Unternehmen, einen Standort in Deutschland zu eröffnen und Arbeitsplätze hierzulande zu schaffen. Auch würden etwa 40 Prozent aller neuen Unternehmen hierzulande von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet. "Sie tragen zum Wohlstand des Landes und gesellschaftlichen Zusammenhalt bei", betont Schweitzer.

Die deutsche Wirtschaft ist der DIHK-Resolution zufolge dringend auf qualifizierte Fachkräfte auch aus dem Ausland angewiesen: "Daher brauchen wir Signale, dass qualifizierte Menschen aus aller Welt mit ihren Familien hier bei uns willkommen sind. Ausländerfeindliche Tendenzen prägen das Bild Deutschlands in aller Welt negativ – und schrecken verständlicherweise gute Fachkräfte ab. Zuletzt haben Menschen mit ausländischem Pass rund jeden zweiten zusätzlichen Arbeitsplatz in Deutschland besetzt. Wir werden diese gelebte Integration fortsetzen und gegen alle Versuche verteidigen, einen Keil in unsere immer internationaleren und vielfältigeren Belegschaften zu treiben."

Sie finden die komplette DIHK-Resolution hier zum Download :

Deutsche Wirtschaft für Weltoffenheit und gegen Ausländerfeindlichkeit (PDF, 606 KB)

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Dr. Anne Zimmermann Referatsleiterin Integration, Beschäftigung

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Daphne Grathwohl Referatsleiterin Strategische Themenplanung und Qualitätssicherung