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Die Unternehmen brauchen jetzt klare Spielregeln für den Brexit

DIHK: Kurze Übergangsfrist gut nutzen
EU- und Großbritannien-Flagge vor dem Palace of Westminster in London

Showdown im Westminster Palace: Die Stunde des Brexit könnte nun tatsächlich bald schlagen

© luaeva / iStock / Getty Images Plus

Dass das britische Parlament dem mit der EU ausgehandelten Austrittsabkommen nun zugestimmt hat, wird beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit Erleichterung aufgenommen.

Nach den Turbulenzen der vergangenen dreieinhalb Jahre verschaffe das Votum den betroffenen Unternehmen kurz vor Weihnachten eine "Verschnaufpause", erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. "Denn mit der darin vereinbarten Übergangsphase werden die negativen wirtschaftlichen Folgen vorerst vermieden."

Allerdings sei die Frist sehr kurz. "Die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals brauchen jetzt schnell eine wirtschaftliche Basis mit fairen Spielregeln und nachhaltigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union", stellt Schweitzer klar. Andernfalls drohe Ende 2020 ein ungeregelter Brexit, der die Wertschöpfungs- und Lieferketten vieler Betriebe "empfindlich stören" werde.

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