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DIHK bewertet schwaches Wachstum als Warnung

Unternehmen brauchen "dringend Entlastungssignale im Inland"
Containerschiff

© AvigatorPhotographer / iStock / Getty Images Plus

Mit Unbehagen blickt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf die Stagnation des deutschen Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2019.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die deutsche Wirtschaftsleistung in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres gegenüber dem Vorquartal nicht weiter gestiegen. Nach einem Zuwachs von 0,5 Prozent im ersten Vierteljahr und einem Rückgang im zweiten (minus 0,2 Prozent) hatte es im dritten Quartal wieder ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gegeben.

Dieser Trend setzte sich allerdings nicht fort, und darin stecke "auch eine klare Warnung für das laufende Jahr", betont DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.

"Die deutsche Exportwirtschaft und damit viele Schlüsselbranchen der Industrie haben weiterhin mit den gravierenden Handelskonflikten und den noch ungeklärten Folgen des Brexit zu kämpfen", erläutert er die Lage. "Hinzu kommt, dass die Auswirkungen des Coronavirus noch wenig absehbar sind, gleichwohl eine Verunsicherung bei den international agierenden deutschen Unternehmen bewirken."

Nach Einschätzung des DIHK-Hauptgeschäftsführers ist es jetzt "umso mehr an der Zeit, dass die wirtschaftspolitischen Hausaufgaben hierzulande beherzt angegangen werden". Denn: "Die Unternehmen brauchen dringend Entlastungssignale im Inland: Planungsbeschleunigung bei Investitionsvorhaben und Steuersenkungen sollten ganz oben auf die Agenda der Bundesregierung rücken."


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Frau im Haus der deutschen Wirtschaft
Katharina Huhn Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen

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Petra Blum Pressesprecherin