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DIHK fordert Notfallfonds für Kleinstunternehmen und Selbstständige

Corona-Krise lässt Umsatz oft über Nacht drastisch sinken
Grafik mit Weltkarte, Kurvenverlauf und Coronaviren

Das Virus hinterlässt weltweit Spuren in der Wirtschaft

© Ca-ssis / iStock / Getty Images Plus

Dafür, dass die Bundesregierung jetzt "ganz schnell" die Existenz von Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen absichern müsse, plädiert Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

"Bei diesen Unternehmern fällt der Umsatz über Nacht drastisch, manchmal bis auf null", begründet Schweitzer seinen Vorstoß. "Und sie wissen aktuell nicht, wann sie wieder Aufträge bekommen und diese annehmen dürfen."

In vielen Fällen würden die betroffenen Kleinbetriebe in dieser Situation auch keinen Kredit bekommen, gibt der DIHK-Präsident zu bedenken. "Deshalb brauchen wir jetzt sehr schnell einen staatlichen Notfallfonds, der diesen Kleinstunternehmerinnen und -unternehmern unbürokratisch für die kommenden Wochen und Monate Überbrückungsgelder beziehungsweise direkte Hilfe zum Lebensunterhalt auszahlt.

Damit würde das bereits sehr gute Schutzschild-Paket der Bundesregierung (siehe Presseinformation vom 13. März) um einen wichtigen Punkt ergänzt, so Schweitzer.

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Dr. Rainer Kambeck Bereichsleiter Wirtschafts- und Finanzpolitik, Mittelstand

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