Pfadnavigation

DIHK: "Kluger Ausgleich" für höhere CO2-Preise nötig

Senkung der EEG-Umlage positiv, löst aber nicht alle Probleme
Blick auf die Kühler einer Reihe weißer Transporter

Geschäftsrisiko Fahrzeugflotte? Mittelständische Betriebe, die wenig Strom einsetzen können, fürchten um ihre Zukunft am Standort Deutschland

© deepblue4you / iStock / Getty Images

Im Klimapaket der Bundesregierung soll der Ausstoß von CO2 nun deutlich teurer werden als zunächst geplant. Das könnte für viele Betriebe bedrohliche Konsequenzen haben, warnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Am 18. Dezember will der Vermittlungssauschuss erneut über die mit dem Paket verbundenen steuerlichen Maßnahmen verhandeln.

"Die geplante Erhöhung der CO2-Preise in den Jahren 2021 bis 2025 führt dazu, dass ein Teil der Unternehmen am Standort Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird", gibt DIHK-Präsident Eric Schweitzer zu bedenken. "Ein kluger Ausgleich für die Unternehmen ist deshalb dringend notwendig."

Die geplante Senkung der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) löse dieses Problem noch nicht, denn: "Betroffen sind vor allem mittelständische Industriebetriebe und Logistiker, die auf Gas oder Diesel angewiesen sind, aber wenig Strom einsetzen können."

Daher sei es "unbedingt erforderlich", solche Unternehmen zusätzlich zu entlasten, mahnt der DIHK-Präsident. "Die umfassende Kompensation von Belastungen im Mittelstand muss Bestandteil des Beschlusses des Vermittlungsausschusses sein."

Schweitzer: "Die betroffenen Unternehmen wollen zeitnah wissen, ob und inwieweit sie am Standort Deutschland eine Zukunft haben."

Kontakt

Porträtbild Till Bullmann, Referatsleiter Wärmemarkt | Brennstoffe | Gebäudeenergie
Till Bullmann Referatsleiter Wärmemarkt, Kraftstoffe

Kontakt

Porträtbild Petra Blum, Pressesprecherin
Petra Blum Pressesprecherin