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DIHK: Noch ein weiter Weg zur Entspannung im Welthandel

Erster Deal zwischen USA und China ändert wenig an Zöllen
Warencontainer hinter Stacheldraht

Trotz der Fortschritte im Verhältnis USA-China rechnet die deutsche Wirtschaft nicht mit einem raschen Wegfall der Barrieren im Welthandel

© eyfoto Creative / iStock / Getty Images Plus

Die Teil-Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China bewertet Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), noch nicht als Durchbruch.

"Mit dem 'Phase-eins-Deal' zwischen den USA und China wird eine weitere globale Eskalation bei den Zöllen vorerst vermieden", kommentiert Wansleben die jüngsten Vereinbarungen. Der Großteil der Zölle bleibe allerdings weiterhin bestehen. "Bis zu einer für die Wirtschaft greifbaren Entspannung im Welthandel ist es noch ein weiter Weg", so die Einschätzung des DIHK-Hauptgeschäftsführers.

Deutsche Unternehmen seien über internationale Lieferketten "unmittelbar Leidtragende des bisherigen Handelskonflikts". Schließlich handele es sich bei den USA und China aus deutscher Sicht um die Exportmärkte Nummer eins und drei. Für die Unternehmen hierzulande und in der EU sei daher eine weitere Deeskalation des Konfliktes gerade in der jetzigen konjunkturell labilen Lage wichtig.

"Auch sollte Europa mit beiden Partnern seine strapazierten Handelsbeziehungen auf Augenhöhe wieder stärken", so Wansleben. Globale Regeln seien das "Grundgerüst des Welthandels", betont er. "Daher plädiert der DIHK dafür, die Funktionsfähigkeit der von den USA blockierten Welthandelsorganisation wiederherzustellen. Europa sollte in den Verhandlungen sein ökonomisches Gewicht voll einsetzen."

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Kevin Heidenreich im Haus der Deutschen Wirtschaft
Kevin Heidenreich Referatsleiter Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik

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Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams