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Eigenstromsteuer: Österreich geht den richtigen Weg!

DIHK für Entlastung und Vereinfachung auch hierzulande
Vor einem Haus steht eine kleine Solaranlage mit Windrad.

Sich selbst aus erneuerbaren Quellen mit Strom zu versorgen, kann ökologisch und ökonomisch sinnvoll sein

© Getty Images / t_kimura / E+

Im kommenden Jahr will Österreich die Eigenstromsteuer für selbst produzierten und verbrauchten Photovoltaik-Strom abschaffen – ein Schritt, den sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auch für Deutschland wünschen würde.

"Österreichs Regierung geht mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Photovoltaik-Eigenversorgung den richtigen Weg", sagte DIHK-Energieexperte Sebastian Bolay dazu dem energate messenger. So lasse sich "mehr Klimaschutz mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes" verbinden, lobte er.

"Aus Sicht der deutschen Unternehmen sollte unsere Bundesregierung diesem Beispiel folgen und die Belastung der Eigenversorgung mit der EEG-Umlage rückgängig machen", betonte Bolay. "Zudem benötigen die Betriebe einfache Regelungen, wann Strom von Fremdfirmen auf dem eigenen Betriebsgelände abgegrenzt werden muss."

Der Energieexperte zeigte sich überzeugt: "So könnten die Firmen einen politisch gewünschten Beitrag zur Erreichung des Ziels von 65 Prozent Grünstrom bis 2030 leisten."

Kontakt

Mann steht vor Gemälde.
Dr. Sebastian Bolay Referatsleiter Energiepolitik, Strommarkt, erneuerbare Energien