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Export-Pessimismus der deutschen Industrie drückt EMI

DIHK zum Mai-Wert des Einkaufsmanager Index
Bunte Diagramme auf blauem Hintergrund

© Getty Images / blackred / E+

Der Einkaufsmanager Index (EMI) des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) dümpelt weiter vor sich hin. Den Hauptgrund hierfür sieht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im außenwirtschaftlichen Umfeld.

Mit 44,3 Punkten blieb der EMI im Mai sogar noch hinter dem April-Wert von 44,4 zurück. Damit verharrt er auf einem der tiefsten Stände seit Mitte 2012.

"Die deutsche Konjunktur steht unter Druck", kommentierte DIHK-Außenwirtschaftsexperte Kevin Heidenreich die Lage gegenüber dem BME. "Vor allem das Auslandsgeschäft sorgt für Unsicherheit bei den hiesigen Unternehmen."

Eine langsamere Weltwirtschaft, der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch der Brexit drückten auf die Exporterwartungen in der deutschen Industrie, so Heidenreich. Die Unternehmen stünden international also vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Umso wichtiger sei es, dass die deutsche Wirtschaft hierzulande Rückenwind erhalte, mahnte Heidenreich. Dazu gehörten Entlastungen bei der Bürokratie, ein schnellerer Ausbau von Verkehrs- und IT-Infrastruktur und eine Unternehmensteuerreform für mehr Innovationen und Investitionen.

Kontakt

Kevin Heidenreich im Haus der Deutschen Wirtschaft
Kevin Heidenreich Referatsleiter Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik