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Exporte: "Ein ungemütlicher Herbst steht bevor"

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier kommentiert aktuelle Zahlen
Hochregallager mit verpackten Waren

Der weltweite Warenaustausch ist infolge der Corona-Pandemie ins Stocken geraten

© PhotoTalk / E+ / Getty Images

Dass sich die deutschen Ausfuhren im August gegenüber dem Vormonat erneut etwas erholt haben, ist nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Nachholeffekten und dem wieder aufgeflammten China-Geschäft zu verdanken.

"Der deutsche Export pflügt sich mühsam aus seinem Tief", kommentiert DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, der zufolge die Ausfuhren im August kalender- und saisonbereinigt um 2,4 Prozent über dem Niveau von Juli 2020 lagen. Doch die Coronavirus-Pandemie halte die Wirtschaft noch in vielen Ländern in Schach, "darunter leiden die Geschäfte der international aktiven deutschen Exporteure". Die Nachfrage auch aus vielen Industrieländern komme nicht hinterher, berichtet Treier.

Reiseeinschränkungen "transparent und mit Augenmaß"

"Ein ungemütlicher Herbst steht uns noch bevor", so das Fazit des DIHK-Außenwirtschaftschefs. "Ohne die Möglichkeit für Geschäftsreisen können vielfach Aufträge oder Investitionen nicht abgeschlossen werden." Für deutsche Unternehmen sei es deshalb wichtig, dass Reiseeinschränkungen transparent und mit Augenmaß erfolgten.

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Porträtfoto Kevin Heidenreich, Referatsleiter Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik
Kevin Heidenreich Referatsleiter Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik

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Thomas Renner Pressesprecher | Chef vom Dienst