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Gastronomiebetriebe schon vor Lockdown stark betroffen

Mehr als jedes vierte Unternehmen erwartet starke Umsatzverluste
Corona Gastronomie

Begrenzte Geschäfte: Auch im Sommer bescherten die Abstandsregeln – wie hier in Wuppertal umgesetzt – der Gastronomie Umsatzeinbußen

© DIHK / Jana Zimmermeyer

Die von den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen betroffenen Gastronomiebetriebe haben infolge der Corona-Krise bereits vor den für November beschlossenen Schließungen überdurchschnittlich starke Umsatzeinbrüche erlitten. Das zeigt die Sonderauswertung der Konjunkturumfrage Herbst 2020 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

In der aktuellen Umfrage des DIHK, die bereits vor der Einigung über einen "Lockdown light" abgeschlossen war, hatten 42 Prozent der Gastronomie-Unternehmen eine schlechte Geschäftslage gemeldet. In der Gesamtwirtschaft galt das "nur" für 29 Prozent.

Von den befragten Restaurants, Kneipen & Co. gaben 34 Prozent an, unter Liquiditätsengpässen zu leiden, 55 Prozent klagen über einen Rückgang ihres Eigenkapitals. Zum Vergleich: Über alle Branchen hinweg war das Thema Liquidität für 19 Prozent der Befragten ein Problem, Eigenkapital für 28 Prozent.

Und: Dass ihr Umsatz im Corona-Jahr 2020 um mehr als 50 Prozent zurückgehen wird, erwarten in der Gastronomie 27 Prozent, in der Gesamtwirtschaft hingegen 9 Prozent der Unternehmen.

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Porträtfoto Anne-Kathrin Tögel
Anne-Kathrin Tögel Referatsleiterin Tourismuswirtschaft und Tourismuspolitik

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