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Gemeinsam für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz

Bundesregierung und DIHK unterzeichnen Vereinbarung bis Ende 2025
Mitarbeiter in Fertigung mit Pad

Nicht nur, aber auch in der Produktion gilt es, Energieeffizienz-Potenziale zu heben

© FG Trade / E+ /Getty Images

Bereits seit 2014 unterstützt der DIHK die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, in denen bis zu 15 Betriebe Know-how aufbauen sowie Effizienzmaßnahmen entwickeln und umsetzen. Am 14. September unterzeichneten der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks und Vertreter weiterer Verbände eine Vereinbarung über die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit.

"Die Energieeffizienz zu steigern – das spart in den Unternehmen Kosten und schont zugleich das Klima", kommentiert Dercks. "Daher ist die IHK-Organisation seit der ersten Stunde Teil der Initiative. Wir freuen uns auf weitere fünf Jahre!"

Gemeinsam mit 20 anderen Verbänden und der Bundesregierung setzt sich die IHK-Organisation dafür ein, Energieeffizienz zu steigern und Treibhausgasemissionen zu senken. Der Erfolg der Netzwerke stützt sich dabei auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Bundesländern, Landesenergieagenturen und anderen regionalen Akteuren.

Große Einsparerfolge – auf freiwilliger Basis

Bereits heute ist die Initiative ein hervorragendes Beispiel für Energieeffizienz und Klimaschutz auf freiwilliger Basis: Ein durchschnittliches Energieeffizienz-Netzwerk spart 31.000 Megawattstunden Endenergie und 12.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht in etwa dem jährlichen Endenergieverbrauch von 1.900 deutschen Haushalten.

Die Idee ist einfach: Unternehmen gehen gemeinsam mit Experten in den gezielten Austausch zur Steigerung der Energieeffizienz – und erhalten so praxistaugliche Maßnahmen, um den eigenen Betrieb voranzubringen. Im Ergebnis steigern die teilnehmenden Unternehmen dauerhaft ihre Energieeffizienz und können so potenziell ihre Energiekosten senken.

Neue Themen sind Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Ab 2021 wird das Angebot um die Themen Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit erweitert und läuft ab dann unter dem neuen Namen "Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke":

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Initiative läuft von Januar 2021 bis Dezember 2025.
  • Das inhaltliche Spektrum der Netzwerke wird um die Themen Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit erweitert. Der Fokus liegt aber weiterhin auf der Steigerung der Energieeffizienz.
  • Ab 2021 können Netzwerke zusätzlich zu einem Energie- (MWh/a Endenergie) auch ein CO2-Einsparziel (t/a CO2-Äquivalent) melden.
  • Es sollen 300 bis 350 neue Netzwerke entstehen.
  • 9 bis 11 Terawattstunden Endenergie beziehungsweise fünf bis sechs Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen sollen eingespart werden.

Alle anderen Mindeststandards für die Netzwerke bleiben unverändert (unter anderem mindestens fünf Teilnehmer und zwei Jahre Laufzeit, regelmäßiger Austausch, qualifizierte Energieberatung und Teilnahme am Monitoring). Die in der ersten Periode registrierten Netzwerke bleiben weiterhin Teil der Initiative.

Weitere Informationen über die Initiative gibt es unter der Adresse www.effizienznetzwerke.org.

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Porträtfoto Christian Gollnick
Christian Gollnick Referatsleiter Energieeffizienz und Klimaanpassung

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