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Ihre Geschäftschancen am Kaspischen Meer

Hochrangig besetzte Hybridveranstaltung online und in Berlin
Ölförderanlage bei Baku im Kaspischen Meer

Die Region punktet unter anderem mit Rohstoffvorkommen, wie hier in Baku, Aserbaidschan

© aquatarkus / iStock / Getty Images Plus

Die wirtschaftlichen Potenziale der Region rund ums Kaspische Meer und die Investitionsmöglichkeiten für europäische Investoren beleuchten unter anderem Minister der Anrainerstaaten beim "1st Caspian Europe Forum" Anfang Oktober in Berlin. Eine begrenzte Zahl von Besuchern kann physisch teilnehmen; alternativ gibt es ein Online-Format.

Das Kaspische Meer ist mit einer Fläche von 380.000 Quadratkilometern das größte Binnengewässer der Welt. Es liegt an der Schnittstelle zwischen Asien und Europa; direkt angrenzende Staaten sind Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Russland und Turkmenistan.

Logistischer Hub auf der Neuen Seidenstraße

Wirtschaftliche Bedeutung kommt der Region insbesondere wegen ihrer immensen Erdgas- und Erdölvorkommen zu. Darüber hinaus spielt das Kaspische Meer mit seinen Häfen eine wichtige Rolle als logistischer Hub – etwa auf der "Neuen Seidenstraße". Nicht zuletzt stammen 90 Prozent des weltweit verkauften Kaviars aus dem Binnengewässer. Als Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit der fünf Anrainerstaaten dient eine Übereinkunft aus dem Jahr 2018.

Eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich an einem Tag ein Bild von den Potenzialen dieser interessanten Region zu machen, bietet erstmals das Caspian Europe Forum am 1. Oktober im Berliner Hotel Titanic Gendarmenmarkt.

Von Wirtschaftslage bis Steuerrecht

Auf dem Programm stehen ab 9:30 Uhr vier Sessions zur Rolle der Kaspischen Region in der Weltwirtschaft, zur aktuellen ökomischen Situation, zur Energiewirtschaft und zum Thema nachhaltige Entwicklung. Im Anschluss behandelt ein Workshop die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen eines Engagements vor Ort. Die Liste der Referenten ist prominent besetzt: Auf der Rednerliste stehen unter anderem Minister der anliegenden Staaten und auch Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Organisiert wird die Veranstaltung von der Beratungsgesellschaft Maleki Corporate Group, zu den Partnern zählen unter anderem der DIHK, die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien sowie die Deutsch-Aserbaidschanische Auslandshandelskammer.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Wer persönlich vor Ort sein möchte (50 Plätze), zahlt 300 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, die Online-Teilnahme ist kostenfrei. Detaillierte Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter www.maleki.de/en/cef.

Kontakt

Porträtfoto Elisabeth Strahl
Elisabeth Strahl Referatsleiterin Ost- und Südosteuropa | Zentralasien