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Klimaschutz: Unternehmen sind bereit, zu investieren

Eric Schweitzer zu den neuen CO2-Zahlen von Agora Energiewende
Feld von Solarpanels auf einem Feld

Solarenergie & Co. wirken: Der Rückgang der CO2-Emissionen ist dem Ausbau erneuerbarer Energien zu verdanken

© AxelRedder / iStock / Getty Images Plus

Die Denkfabrik Agora Energiewende hat für 2019 einen unerwartet hohen Rückgang der CO2-Emissionen in Deutschland festgestellt. Damit sich dieser Trend fortsetzen kann, sind nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bessere Standortbedingungen für die Wirtschaft nötig.

In ihrer aktuellen Jahresauswertung 2019 hatte Agora Energiewende einen Rückgang des Kohlendioxid-Ausstoßes um rund 35 Prozent gegenüber 1990 gemeldet.

Die Bilanz falle "überraschend positiv" aus, kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer die neuen Zahlen. "Darin zeigt sich deutlich die Wirkung des europäischen Emissionshandels als das zentrale Klimaschutzinstrument."

Damit die Treibhausgasemissionen auch in Zukunft deutlich sinken könnten, seien Investitionen erforderlich, stellt er klar. Und: "Die Unternehmen sind dazu bereit."

Als Voraussetzung nennt der DIHK-Präsident allerdings bessere Standortbedingungen. Konkret: "Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt, Unternehmensteuern gesenkt und Bürokratie abgebaut werden." Dies gelte "für den stockenden Netz- und Windkraftausbau genauso wie für die Wirtschaft insgesamt", so Schweitzer.

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Mann vor Gemälde im Haus der deutschen Wirtschaft
Jakob Flechtner Referatsleiter Klimapolitik, Energie- und Umweltmanagement

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Thomas Renner Pressesprecher | Leiter des Presseteams