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Mit "Horizonte" persönliche Nah- und Mittelost-Kontakte knüpfen

Hospitationsplätze für hochmotivierte Jungakademiker gesucht
Gruppenbild von Männern und Frauen, teils mit Urkunden in der Hand

Zufrieden mit dem Vorgänger "Iran-Horizonte" zeigten sich 2019 Programmverantwortliche und Teilnehmer

© Bernhard Ludewig

Möchten Sie geschäftliche Verbindungen in den Irak, Iran, mit Jordanien oder dem Libanon auf- oder ausbauen? Dann haben Sie jetzt Gelegenheit, hochqualifizierten Jungakademikern aus diesen Ländern eine Hospitanz anzubieten und so nachhaltig Brücken zu schlagen.

Als Gemeinschaftsinitiative des Goethe-Institutes, des Auswärtigen Amtes, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sowie des Bundesverbands der deutschen Industrie löst "Horizonte – Chancen für die Zukunft" die erfolgreiche Vorgängerprogramme "Iran-" beziehungsweise "Irak-Horizonte" ab.

Das Projekt ermöglicht einmalige Begegnungen zwischen erfahrenen deutschen Unternehmen und hochqualifizierten Fachkräften aus dem Nahen und Mittleren Osten.

Die teilnehmenden Betriebe bieten einem jungen Menschen aus dem Iran, Irak, aus Jordanien oder dem Libanon im Rahmen einer achtwöchigen Hospitation Einblicke in die Arbeitsweisen und das Miteinander eines deutschen Unternehmens. Dabei haben sie Gelegenheit, die Potenziale des Zielmarktes zu erkunden und mit einer Fachkraft ihrer Branche Erfahrungen auszutauschen.

Die Projektpartner von "Horizonte 2020" sorgen dabei nicht nur für ein passgenaues Matching, das sowohl die Bedürfnisse des Unternehmens als auch die Qualifikation der Fachkräfte berücksichtigt. Sie tragen auch die Kosten, und sie organisieren An- und Abreise, Visa-Beschaffung, einen vorbereitenden Sprachkurs und interkulturelle Trainings.

Die deutschen Unternehmen kommen ausschließlich für eine Vergütung von 750 Euro im Monat sowie die Bereitstellung einer Unterkunft auf. Registrieren können sie sich ab sofort und noch bis Ende Mai über die Website des Goethe-Instituts.

Den Programm-Flyer mit allen Infos gibt es hier zum Download:

Flyer "Horizonte" (PDF, 380 KB)

Und so sieht der Zeitplan im Überblick aus: Nach Abschluss der Registrierungsphase im Mai erfolgt das Matching. Im September reisen die Gäste aus dem Nahen und Mittleren Osten an, um nach dem vorbereitenden Sprachkurs bis in den November hinein in den Unternehmen zu hospitieren.

Grafik zum Zeitplan des Horizonte-2020-Programms

© Goethe-Institut


Kontakt

Porträt Philipp Andree, Referatsleiter für Nordafrika | Nah- und Mittelost
Philipp Andree Referatsleiter Nordafrika | Nah- und Mittelost