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Präventive Sanierung eine gute Alternative zum Insolvenzverfahren

Schweitzer: Im Detail sind aber "Nachjustierungen sicherlich noch notwendig"

Wie geht es weiter, wenn es nicht mehr weiter geht?

© HKPNC / E+ / Getty Images

Unternehmen, die ihren Gläubigern eine realistische Perspektive aufzeigen könnten, sollen ihr Sanierungskonzept künftig auch außerhalb eines Insolvenzverfahrens durchsetzen können. Es sei wichtig, dass der Gesetzentwurf für eine präventive Sanierung jetzt vorliege, kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer den Vorstoß von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

"Gerade in der aktuellen Coronakrise ist es gut, den durch die Pandemie in Schieflage geratenen Unternehmen eine Alternative zu einem herkömmlichen Insolvenzverfahren zu bieten", erläutert der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Corona-geschädigte Unternehmen erhielten so die Möglichkeit, mit Unterstützung ihrer Gläubiger Sanierungen in einem gesicherten Rechtsrahmen einzuleiten.

Neues Instrument sollte Anfang 2021 zur Verfügung stehen

Im Detail seien Nachjustierungen sicherlich noch notwendig, zum Beispiel mit Blick auf hinreichenden Schutz der Gläubiger, so Schweitzer. "Ziel ist es, auf diese Weise bei möglichst vielen Unternehmen eine Insolvenz zu vermeiden ohne wiederum wirtschaftliche Schwierigkeiten bei Gläubigern auszulösen." Wichtig sei, dass das neue Instrument jetzt auch tatsächlich ab Anfang 2021 zur Verfügung stehe.

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Dr. Christian Groß Referatsleiter Zivilrecht und Justiziariat sowie Schiedsgerichtsbarkeit und Wirtschaftsmediation | Syndikusrechtsanwalt

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