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Vereinbarkeit: ein wichtiger Faktor des betrieblichen Krisenmanagements

Martin Wansleben und Bundesfrauenministerin Giffey diskutieren mit Frauennetzwerk
Frauennetzwerktag mit Ministerin

Beim Frauennetzwerktag dabei waren unter anderem (v.l.n.r.) Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin der IHK Offenbach am Main; Kristine Lütke, Geschäftsführende Gesellschafterin , St. Otto GmbH,: Bundesministerin Franziska Giffey; Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen, und DIHK-Referentin Julia Arnold

© DIHK / Jens Schicke

Familienorientierung in der Wirtschaft ist längst nicht mehr nur ein "nice-to-have". Wie wichtig betriebliche Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf inzwischen sind, hat die Corona-Krise gezeigt. Vor diesem Hintergrund organisiert der DIHK den "Digitalen Frauennetzwerktag", bei dem am 9. September rund 100 Unternehmensvertreterinnen des DIHK-Frauennetzwerks virtuell mit Bundesfrauenministerin Franziska Giffey und DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Auswirkungen der Pandemie diskutieren.

In den vergangenen Monaten wurde überdeutlich, dass Familienorientierung zu einem wichtigen Faktor für ein funktionierendes Krisenmanagement geworden ist. Denn die oft über Nacht ausgefallene Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen hat vielen Unternehmen nochmals gezeigt, wie unverzichtbar eine gute Vereinbarkeitsstrategie ist.

Insbesondere Beschäftigte mit Kindern und ihre Arbeitgeber stellte die Pandemie vor große Probleme. Die Erfahrungen zeigen, dass Betriebe mit einer familienorientierten Unternehmenskultur dieser Situation deutlich besser gewachsen waren.

"Es ist ein starkes Signal, wie viele Firmen über sich hinausgewachsen sind und während der Schul- und Kitaschließungen flexibles Arbeiten ermöglicht haben", lobt Wansleben das Engagement vieler Betriebe. "Viele Unternehmen berichten uns, dass sie als familienbewusste Betriebe leichter auf diese Herausforderung reagieren konnten."

Bundesfrauenministerin Giffey sagt: "In der Krise zeigt sich, wie essenziell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für eine funktionierende Wirtschaft ist. Die Krise birgt auch Chancen für strukturelle Veränderungen und mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen. Plötzlich ist viel mehr möglich, von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice bis hin zu innovativen Schichtmodellen. Diese Erfahrungen und Lerneffekte bleiben auch nach der Krise. Sie  haben das Zeug, echte Veränderungen für eine bessere Balance von Erwerbs- und Sorgearbeit anzuschieben."

Wansleben und X?

Martin Wansleben im Gespräch mit Sandra Hartig, DIHK-Bereichsleiterin Gesundheitswirtschaft, Beschäftigung, Organisationsentwicklung

© DIHK / Jana Zimmermeyer

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Julia Arnold Referatsleiterin Mitgliederbeteiligung | Netzwerkkommunikation

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Petra Blum Pressesprecherin