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Was die "Starke Kundenauthentifizierung" für Händler bedeutet

DIHK-Infoblatt beantwortet die wichtigsten Fragen
Frauenhände halten ein Smartphone und eine Kreditkarte

Übergangsfrist verlängert: Vorerst sind Kreditkartenzahlungen im Internet weiterhin ohne Starke Kundenauthentifizierung möglich

© Nattakorn Maneerat / iStock / Getty Images Plus

Viele Banken haben ihre Systeme bereits an die neuen Regeln der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) angepasst. Doch auch das Ein- und Verkaufen wird komplizierter, denn die EU-Richtlinie betrifft ebenso die Zahlungsabwicklung im stationären und im Online-Handel. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bietet einen Überblick.

Die Ende 2015 erlassene "Payment Service Directive 2" sieht vor, dass ab dem 14. September 2019 im elektronischen Zahlungsverkehr die sogenannte Starke Kundenauthentifizierung verbindlich wird.

Das bedeutet, dass sich ein Computernutzer beispielsweise für Bankgeschäfte in einer Form zu authentifizieren hat, die mindestens zwei Elemente umfasst. Diese Elemente müssen zwei der drei folgenden Kategorien abdecken: Wissen (also etwa ein Passwort), Besitz (zum Beispiel ein bestimmtes Mobiltelefon) und Inhärenz (das kann ein Fingerabdruck sein).

Was das für den Handel in der Praxis bedeutet, erläutert der DIHK jetzt in einem Infoblatt. Worum geht es? Wer ist betroffen? Was ist zu tun? Und nicht zuletzt: Welche Ausnahmen gibt es? Auch die Verlängerung der Übergangsfrist für Kreditkartenzahlungen über den 14. September hinaus wird thematisiert.

Hier finden Sie den Überblick über neue Rechtslage zum Download:

DIHK-Infoblatt "Starke Kundenauthentifizierung" (PDF, 87 KB)

Kontakt

Frau im Haus der Deutschen Wirtschaft
Dr. Ulrike Regele Referatsleiterin Handel