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Weiterbildungsstipendium macht Höhere Berufsbildung attraktiver

DIHK empfiehlt perspektivisch weiteren Ausbau
Junge Frau beugt sich neben einer kleinen Roboter-Installation über einen Laptop

Qualifiziert für die Zukunft: Weiterbildungsstipendiaten erhalten ab 2020 mehr Geld

© nd3000 / iStock / Getty Images Plus

Die jüngsten Verbesserungen beim Weiterbildungsstipendium sind nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ein wichtiger Schritt, um den Unternehmen bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs zu helfen.

Das vom Bundesbildungsministerium finanzierte Instrument ist mit einer Ausstattung von knapp 30 Millionen Euro ins neue Jahr gestartet. Damit können 6.000 Weiterbildungsstipendien vergeben werden; die maximale Förderhöhe steigt von 7.200 auf 8.100 Euro. Gleichzeitig werden Weiterbildungen im Ausland erleichtert.

"Die Leistungsverbesserungen beim Weiterbildungsstipendium machen die Höhere Berufsbildung attraktiver", lobt der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die Neuerungen. "Das hilft den Unternehmen, ihren Bedarf an beruflich top qualifizierten Fachkräften besser zu decken."

Denn gerade hier seien die Personalengpässe in den Betrieben besonders groß, berichtet Dercks. Umso wichtiger sei es, das Weiterbildungsstipendium perspektivisch noch weiter auszubauen: "Eine Ausweitung der Förderzahlen über die bislang rund 6.000 Stipendien jährlich hinaus sowie eine Anhebung der Altersgrenze für Neustipendiaten sind dabei wichtige Stellschrauben."

Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäfsführer geht davon aus, dass sich so "künftig noch mehr talentierte Fachkräfte für den chancenreichen Weg in der Höheren Berufsbildung gewinnen" lassen.

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Porträtfoto Dr. Oliver Heikaus, Bereichsleiter Weiterbildung
Dr. Oliver Heikaus Bereichsleiter Weiterbildung, Geschäftsführer DIHK-Bildungs-GmbH

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