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Wirtschaft blickt besorgt auf steigende Infektionszahlen

Zahlreiche Betriebe stehen laut DIHK bereits mit dem Rücken zur Wand
leerer Kinosaal mit roten Sesseln

In vielen Branchen herrscht weiterhin nahezu Stillstand – unter anderem auch in Theatern oder Kinos

© Gizmo / iStock / Getty Images Plus

Angesichts des aktuellen Trends bei den Covid-19-Fallzahlen verweist Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf die möglichen Folgen weiterer Produktions- und Geschäftsausfälle. Bereits heute seien die Reserven vieler Unternehmen zu großen Teilen aufgebraucht.

Steigende Infektionszahlen hierzulande bereiteten natürlich auch den Unternehmen Sorge, so der DIHK-Präsident. "Viele Betriebe stehen schon jetzt mit dem Rücken zur Wand, denn die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen haben seit März tiefe Spuren in den Bilanzen hinterlassen." Ausbleibende Umsätze belasteten weiterhin die finanzielle Lage vieler Unternehmen, deren Reserven bereits zu großen Teilen aufgebraucht seien.

Weitere Produktions- und Geschäftsausfälle schwer zu verkraften

"Das gilt für besonders betroffene Branchen wie Veranstalter oder Messebauer, aber auch für Betriebe im Hotel- und Gastronomiebereich, im stationären Einzelhandel in den Innenstädten oder in der Industrie, die unter Nachfrageeinbrüchen leiden", erläutert der DIHK-Präsident. "Weitere Produktions- und Geschäftsausfälle könnten deshalb Unternehmen in ihrer Existenz gefährden."

Regelungen müssen eindeutig sein

Daher bleibt es laut Schweitzer jetzt wichtig, Corona-Beschränkungen gerade mit Blick auf das Wirtschaftsleben so ausgewogen wie möglich auszugestalten. "Damit zum Beispiel Hotels und Pensionen wissen, aus welchem Bundesland sie Gäste beherbergen dürfen, müssen die Maßnahmen zugleich aber auch verständlich, eindeutig und möglichst einheitlich sein." Betriebe bräuchten Rechtssicherheit und keine rechtliche Grauzone.


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