Pfadnavigation

Wirtschaftsstandort sichern – Carbon Leakage verhindern

DIHK-Vorstandspapier zur CO2-Bepreisung
Skyline mit Fabrikgebäuden und Rauch am Wasser

Emissionshandel in bewegten Zeiten

© Getty Images

Die Bundesregierung will auch für CO2-Emissionen außerhalb des EU-Emissionshandels ein System der Bepreisung etablieren. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterbreitet Vorschläge, wie die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erhalten bleiben kann.

"Die Politik will mit ihrem Paket Anreize dafür setzen, dass Unternehmen in Deutschland in Zukunft ihre Investitionen auf Klimaschutz ausrichten", kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Pläne. "Das gelingt aber nur, wenn als Folge der Klimapolitik den Betrieben nicht die erforderlichen Finanzmittel fehlen."

Die jetzt beschlossene CO2-Bepreisung sei jedoch "bisher eine rein nationale Sonderlast" und drohe genau ein solches Investitionshemmnis zu werden, warnt Schweitzer. Im Interesse des gemeinsamen Ziels gelte es, insbesondere klimafreundliche Investitionen am Standort Deutschland zu unterstützen und die Verlagerung von CO2-Emissionen ins Ausland zu verhindern.

"Die Unternehmen benötigen daher schnellstmöglich Gewissheit, wie dieser Nachteil ausgeglichen wird", betont der DIHK-Präsident. Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat seien "eine Gelegenheit, hierzu gemeinsame weitere Schritte konkret zu verabreden".

Der DIHK schlage dazu vor allem vor, bei der Senkung der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich nachzulegen. "Darüber hinaus hält der DIHK eine zusätzliche Entlastung für besonders betroffene Unternehmen gerade im industriellen Mittelstand für unbedingt erforderlich", so Schweitzer.

Den DIHK-Vorstandsbeschluss mit Details finden Sie hier zum Download:

Nationaler Emissionshandel: Wirtschaftsstandort sichern – Carbon Leakage verhindern (PDF, 54 KB)
 

Kontakt

Porträtbild Till Bullmann, Referatsleiter Wärmemarkt | Brennstoffe | Gebäudeenergie
Till Bullmann Referatsleiter Wärmemarkt, Kraftstoffe

Kontakt

Porträtbild Petra Blum, Pressesprecherin
Petra Blum Pressesprecherin