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Mit Digitalisierung zum betrieblichen Erfolg

Screenshot Video b.ReX

Nur eines von zahlreichen Best-Practice-Beispielen für gelungene Digitalisierung: die virtuelle Veranstaltungs- und Begegnungsplattform der b.ReX GmbH

© b.ReX GmbH

Die Digitalisierung ist elementarer Bestandteil des Unternehmensalltags: Sie erstreckt sich von der ersten E-Mail am Morgen über das digitale Check-In im Zeiterfassungstool bis in die Fertigungshallen und Büroräume, wo Maschinen, Computer und Systeme auf Hochtouren arbeiten. Sie hilft nicht nur dabei, Prozesse im Betrieb schneller, effizienter und kostengünstiger zu organisieren – sie macht vieles überhaupt erst möglich. In der Corona-Pandemie wurde dies deutlicher denn je zuvor. Dank digitaler Technologien und Tools konnten viele Betriebe ihren Geschäftsbetrieb zumindest in Teilen aufrechterhalten. Die Digitalisierung ist also oft nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch der Existenz.

Künstliche Intelligenz als eine der Schlüsseltechnologien

Systeme auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI), die also mit "lernenden" Algorithmen arbeiten, können in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen eingesetzt werden. Sie helfen, Aufträge besser zu planen oder Kunden gezielter zu erreichen, zum Beispiel durch personalisierte Produkt-, Musik- oder Nachrichtenempfehlungen. Maschinelle Spracherkennungssysteme werden von Unternehmen genutzt, um Texte zu diktieren, zu analysieren oder zu übersetzen. Darüber hinaus kann KI viele Produktionsabläufe verbessern – beispielsweise mittels vorausschauender Wartung. Weitere Anwendungen ergeben sich in der Kundenkommunikation, in der Logistik oder im Verkehr. Laut der aktuellen DIHK-Digitalisierungsumfrage nutzen 11 Prozent der befragten Unternehmen KI-Anwendungen, weitere 27 Prozent planen den Einsatz.

Roboter als virtuelle Helfer

Insbesondere in der Industrie sind Roboter nicht mehr wegzudenken. In Produktionshallen und Logistiklagern automatisieren sie wiederholende Tätigkeiten. 44 Prozent der Industrieunternehmen setzen der DIHK-Umfrage zufolge Robotik in ihrem Betrieb ein. Ein weiteres Viertel der Industriebetriebe hat das vor. Roboter helfen nicht nur dabei, Kosten zu senken und Fehler zu reduzieren; sie eignen sich auch als Alternative für körperlich schwere, gesundheitsschädliche oder gefährliche Tätigkeiten. Doch Roboter erobern auch andernorts immer mehr Einsatzbereiche: In der Finanzwirtschaft nutzen etwa 6 Prozent der Unternehmen Robotik, im Bausektor sowie in der IT-Branche sind es jeweils 8 Prozent.

Eingesetzt werden Roboter hier vor allem im Kundenservice, in der internen Verwaltung oder im Vertrieb.

Vielfältige Möglichkeiten zur Kundenansprache

Digitale Kommunikations-Tools, Vertriebskanäle oder Veranstaltungsplattformen ermöglichen es, Kunden besser zu erreichen und einen maßgeschneiderten Service anzubieten. Spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der digitale Kontakt zum Kunden ist. So versetzen virtuelle Formate der Produktpräsentation und Beratung oder digitale Messeveranstaltungen viele Unternehmen überhaupt in die Lage, auch während der Krise einen kundenzentrierten Service anbieten zu können.

Ein Weg mit Herausforderungen

Gerade für kleine und mittelgroße Betriebe ist die Digitalisierung zugleich eine Herausforderung. Um die Unternehmen auf ihrem Weg zu unterstützen, tragen die IHKs und der DIHK Themen rund um die Digitalisierung praxisnah in den Mittelstand. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative #GemeinsamDigital steht dabei jeden Monat ein anderes Thema mit Informationsveranstaltungen auf dem Programm. Um einen Eindruck von den Potenzialen digitaler Technologien zu vermitteln, haben Unternehmerinnen und Unternehmer zudem Best-Practice-Videoclips erstellt. Darin berichten sie, wie die Digitalisierung in ihrem Betrieb Einzug gehalten hat – von der virtuellen Messeplattform über den Verkaufsroboter bis hin zum 3D-Druck.

Logo auf dem "Thema der Woche" steht.

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Kontakt

Porträtfoto Alena Kühlein
Alena Kühlein Referatsleiterin Wirtschaft digital