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Außenwirtschaft

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Quo vadis, Export? Die Außenwirtschaft bleibt für deutsche Betriebe ein wichtiges Thema

© Suriyapong Thongsawang / iStock / Getty Images Plus

Die langsamere Gangart der deutschen Wirtschaft hängt mit dem gebremsten Welthandel und der gedrosselten Weltkonjunktur zusammen. Die Handelsstreitigkeiten der letzten Zeit bedeuten für die exportorientierten deutschen Unternehmen höhere Kosten und enormen bürokratischen Aufwand.

Das schürt bei den Betrieben die Verunsicherung über die Zukunft globaler Lieferketten. Folglich halten sie sich mit Investitionen zurück. Die Unternehmen sehen in der sinkenden Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" im In- und Ausland eines der größten Risiken für das kommende Jahr.

Welthandel unter Druck - trotz einiger Entspannungssignale

Aktuell gibt es auf internationaler Ebene für das neue Jahr aber auch einige Entspannungssignale – etwa beim Brexit und dem Handelskonflikt zwischen den USA und China. Noch aber ist aus Sicht der Unternehmen zu wenig davon in trockenen Tüchern.

Klar positiv: Neue Handelsabkommen mit Japan, Singapur und Kanada werden ihre Wirkung im Jahr 2020 entfalten. Außerdem sind neue Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten oder Vietnam ein wichtiger Schritt hin zu mehr Zuverlässigkeit im Welthandel für deutsche Unternehmen.

Gleichzeitig wäre eine europäische Initiative zur Wiederbelebung der Welthandelsorganisation wichtig. Denn Deutschland hat wie kein anderes Land der Welt Mittelständler, die international aktiv sind.