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Immer mehr Unternehmen erwarten im Februar personelle Engpässe

DIHK-Blitzabfrage: Gesundheits- und Transportbranche besonders stark betroffen
Mann entlädt LKW

Unternehmen befürchten aufgrund der Omikron-Welle viele Personalausfälle

© SolStock / E+ / Getty Images

In der deutschen Wirtschaft zeichnen sich bis Mitte Februar personelle Engpässe ab. Nach einer branchenübergreifenden DIHK-Blitzabfrage unter 370 Unternehmen bewertet jeder vierte Betrieb seine aktuellen Personalausfälle als "erheblich". Weitere vier Prozent stufen ihre personelle Unterbesetzung sogar als "kritisch" für die Aufrechterhaltung ihrer Angebote ein. Die Betriebe rechnen mit einer sich verschärfenden Entwicklung in den nächsten Tagen.

"Noch gravierender schätzen die Unternehmen die Folgen aufgrund von Personalausfällen bei Zulieferbetrieben oder anderen Geschäftspartnern ein", fasst DIHK-Präsident Peter Adrian die Ergebnisse (siehe unten) zusammen. Die größten Probleme aufgrund von Personalausfällen melden Betriebe aus der Gesundheitsversorgung sowie dem Sektor Transport und Logistik. Weniger stark betroffen als der Durchschnitt sehen sich bislang der Einzel- und Großhandel. Von den Unternehmen aus der Gesundheitsversorgung melden aktuell 31 Prozent "erhebliche" und weitere 16 Prozent sogar "kritische, umfassende" Auswirkungen auf ihre Dienstleistungen mit leicht steigender Tendenz. Bei Transport und Logistik sehen aktuell 36 Prozent und perspektivisch 44 Prozent der Unternehmen erhebliche Auswirkungen, die kritischen und umfassenden Folgen erhöhen sich im gleichen Zeitraum von jetzt 8 auf 12 Prozent.

"Der Februar wird für die Unternehmen eine große Herausforderung", sagte Adrian auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND). "Es zeigt sich aber, wie wichtig es ist, dass die Politik bei den Corona-Regeln zu Isolierung und Quarantäne auf eine Unterscheidung zwischen besonders elementaren und vermeintlich weniger wichtigen Betrieben verzichtet hat. Diese Philosophie sollte auch bei den weiteren Schritten fortgesetzt werden. Wir hätten andernfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits größere Versorgungsengpässe. Denn im Labor kann auch niemand mehr arbeiten, wenn etwa die Produktion und der Transport von Reagenzgläsern ausfallen muss. Und auch ein Supermarkt funktioniert nur so lange, wie der Nachschub hergestellt und geliefert werden kann."

Peter Adrian sitzt an einem Tisch mit einem geöffneten Dokument

DIHK-Präsident Peter Adrian

© Werner Schuering

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Auswirkungen der Personalengpässe auf die einzelnen Branchen

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